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Nürnberger Zeitung
1. September 2012
Nürnberger Zeitung – Auflage: 263.600

Das Versprechen, sich besser zu fühlen - Autor: Stephan Sohr

Der Welless-Trend hält an und zwingt Hoteliers zu großen Investitionen

 Nürnberger Zeitung

 

„Unter Wellness versteht jeder was anderes“, meint Michael Altewischer. Er ist Geschäftsführer der Gruppe Wellness-Hotels & Resorts, wirft deshalb einen fachmännischen Blick auf die Branche und unterscheidet zwischen Wellness-Hotels und Urlaubshotels mit Wellnessangebot.

Ein echtes Wellness-Hotel muss demnach nicht nur mindestens den Vier-Sterne-Standard in der Hotelbewertung aufweisen; vielmehr müssen die Häuser einen umfangreichen Kriterienkatalog erfüllen, der alle Bereiche eines Hotels umfasst. Von der naturnahen Lage, der umweltbewussten Betriebsführung, den Bereichen im Hotel, die nicht durch störende Immissionen, sei es Rauch oder Lärm, beeinflusst werden, von vollwertiger Ernährung bis hin zu einem umfangreichen Angebot an Anwendungen, die der Gesundheit des Gastes nicht nur gut tun, sondern sie möglichst sogar verbessern, und sei es mit Hilfe von medizinischem Fachpersonal.

Etwas anderes sind für Altewischer Urlaubshotels, die auch Wellness-Angebote präsentieren, jedoch in Breite, Tiefe und Fachlichkeit nicht an erstere herankommen. Beides, unterstreicht Altewischer, hat seine Berechtigung. Denn der Gast sei es ja, der sich für ein Angebot entscheidet.

Und das zumeist sehr bewusst. „Das Wissen der Gäste hat deutlich zugenommen“, erklärt Altewischer. Wer in Europa, vor allem aber in Asien Urlaub gemacht hat, der kenne die Unterschiede zwischen Qi Gong, Shiatsu, Ayurveda und Lomi Lomi, der wisse, was es an Angeboten gibt und will diese auch finden, wenn er sich näher an der Heimat erholen will. Dazu komme das Internet, über das sich innerhalb kurzer Zeit praktisch jeder Trend der Welt verbreitet.

Vier Trends sind derzeit bestimmend: Die Wellness-Urlauber geben nicht unbedingt mehr pro Reise aus, gönnen sich aber häufiger kürzere Aufenthalte; Familien werden als Zielgruppe immer wichtiger, doch Michael Altewischer rät Hoteliers dringend, sich hier eindeutig zu positionieren. Denn Familien-Wellness braucht klare Spielregeln, sonst entstehen im Hotel schnell Spannungen; Wellness dient nach wie vor der Stress-Prophylaxe, aber Altewischer warnt: „Burnout ist ein Fall für die Klinik und kann nicht im Wellness-Hotel nebenbei behandelt werden.“ Schließlich ist Wellness im Freien ein aktueller Trend, der immer wichtiger wird, also etwa Massagen unter freiem Himmel. 

Rund 60 Prozent der Wellness-Hotels haben 2011 eine steigende Nachfrage registriert und knapp 66 Prozent erwaten auch für 2012 eine Steigerung. Das hat eine Branchenumfrage ergeben. Zahlen, die das Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK bestätigen kann. In einer Langzeitstudie hat die GfK festgestellt, dass Wellness-Urlaub immer attraktiver wird, teilt Altewischer mit. Im Vergleich zu 2010 sei der Anteil an Wellness-Reisen um 6,7 Prozent gestiegen, während der Gesamtreisemarkt nur ein Wachstum von 2,1 Prozent verzeichnet habe. Damit das so bleibt, gibt die Branche kräftig Geld aus. Mehr als drei Viertel (81,3 Prozent) aller Wellness-Hoteliers haben im letzten Jahr in ihre Häuser investiert.

Im deutschsprachigen Raum was es Österreich, das beginnend in den 90er Jahren Taktgeber für das Thema Wellness im Hotel war. Deutschland dagegen sei viel weniger vom Tourismus abhängig und so war hierzulande noch lange Zeit die von den Krankenkassen bezahlte Sechs-Wochen-Kur üblich, bis diese quasi abgeschafft wurde. Doch Wellness-Taktgeber ist Österreich für die deutsche Hotellerie nun nicht mehr, meint der Fachmann. Denn es hat sich viel getan. (...).




Geprüfte Wellness-Qualität: 1997 wurden die Wellness-Hotels & Resorts in Deutschland - unter dem Zeichen des Wellness-Baums - gegründet. Zu diesem Anlass wurden erstmals Qualitätskriterien für Wellness-Hotels definiert und seitdem kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt. 2005 machen DEHOGA* und IHA** die Grundzüge dieser Qualitätskriterien zum Maßstab für die offizielle Definition eines Wellness-Hotels: eindrucksvolle Anerkennung der Fachwelt für die von unseren Hotels geleistete Pionierarbeit.

* Deutscher Hotel und Gaststättenverband
** Hotelverband Deutschland