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22. Juni 2011
Saarbrücker Zeitung

Der Masseur im feuerfesten Rennanzug - Autorin: Sabine Mattern

Spezielle Angebote schu?ren bei Männern die Wellness-Lust

Während sich Frauen gern verwöhnen und verschönern lassen, setzt der Mann eher auf schweißtreibende Wellness. Doch pfiffige Ideen sorgen dafür, dass auch er sich bei Bad und Packung wohlfühlt.

 

Nürburg. Für vermeintlich nette Kerle ist die Kombination aus Bier und Fußball die effektivste Form von Wellness. Na ja, über einen Saunabesuch ließe sich noch reden. Aber alles andere wäre doch Geldverschwendung, oder? Das wiederum sieht der bekehrte Teil der Männerwelt etwas anders und folgt den Wellness-versierten Damen bereitwillig in die Wohlfühloasen der Hotels. "In den uns angeschlossenen Häusern liegt der Männeranteil bei bis zu 50 Prozent der Wellnessgäste", bestätigt Michael Altewischer, Geschäftsführer der Hotelkooperation Wellness-Hotels. Was insbesondere damit zu tun habe, dass sich das Verständnis von Wellness in den letzten Jahren geändert habe. "Es geht nicht mehr nur um Beauty und Gesichtsmasken." Wohlbefinden, Sport und Gesundheit gehörten heute dazu.

 

Saarbrücker Zeitung

 

Dass es wichtig ist, in unserer hektischen Zeit mal eine Wohlfühlpause einzulegen, haben die Männer erkannt. Doch gehen ihre Wellnessvorlieben deutlich in eine andere Richtung als die der Frauen, die Auszeiten oft zum reinen Abschalten nutzen und dabei gern in den Genuss einer Körperanwendung kommen. "Der Mann braucht die Herausforderung auch in der Freizeit", so Altewischer. Sei es beim Wandern, Mountainbiken oder Joggen - körperliche Anstrengung gehört für ihn dazu. "Die Ruhezeiten gönnt er sich dann in der Sauna oder bei einer klassischen Massage." Das kann doch wohl nicht alles sein, hat sich da die Wohlfühl-Branche gedacht und allerlei ersonnen, um dem starken Geschlecht den Gang in die Kabine zu erleichtern. Da werden folglich "nur für ihn" Gesichts- und Körperbehandlungen angeboten, die auf seine Bedürfnisse abgestimmt sind. Da wird Alter und Stress der Kampf angesagt und die Radlerfraktion mit lockernden Griffen für die nächste Tour fit gemacht.

 

Entspannendes Bierbad

Und natürlich kommt des Mannes Lieblingsgetränk, wie im saarländischen Losheim, eine neue Rolle zu: Mit Blick auf den See lädt dort das Hochwälder Wohlfühlhotel zu einem entspannenden Bierbad, bei dem zwar ein kühles Blondes zur inneren Befeuchtung gereicht wird, aber kein Bier aus Zapfhahn oder Flasche in die Wanne wandert. Da hinein kommt ein vitalstoffreicher Sud aus Braugerste, Malz und Hopfen, kombiniert mit Badeöl. Was in der Summe eine samtene Haut ergeben soll. In der Idylle der Eifel hat der Lindner-Ferienpark eine andere Idee verfolgt, um Wellnessmuffel zu kurieren, legte es die Nachbarschaft zum Nürburgring doch nahe, die Welt des Rennsports ins Haus zu holen. Motorsport-Wellness als Motto also. Haben sich die Herren nämlich erst im Erlebniszentrum des Rings bei Fahrten im Renntaxi oder Trainings im echten Rennwagen verausgabt, können anschließend Motorsportaffine Anwendungen den Nervenkitzel bis auf die Massageliege fortführen. Und die Gäste dürfen sich wie Schumi fühlen, "denn auch Rennfahrer bekommen Massagen und ähnliche Anwendungen, um ihre Muskeln nach den körperlich anstrengenden Trainings zu regenerieren", sagt Spa-Leiterin Eva Sprünker. Für den Boxenstopp im Wellnessbereich wird im Ferienpark auch das Ambiente entsprechend eingestimmt. Das Massageöl kommt aus dem Kännchen, unter die Entspannungsmusik mischt sich Motorengeräusch, Reifen und Signalflaggen dienen als Accessoires.

 

Peeling für die Männerhaut

Der Masseur Stephan Schnitzius erscheint vielleicht sogar im Rennanzug. An den Start geht der gern mit einem vorbereitenden "Streusalz-Peeling", das Hautschuppen löst und Poren öffnet. Benutzt wird natürlich nicht das Material, das auf der Rennbahn für Reifenabrieb sorgt, sondern extra grobes Meersalz. "Es ist ideal für die dickere Männerhaut, die eine grobere Behandlung verträgt", erklärt der Wellness-Experte Schnitzius. Danach ist Genießen angesagt. Zum Beispiel bei einer "Teer-Packung" mit warmem Vulkanfango, die entschlacken und den Stoffwechsel anregen soll, und einer Bürstenmassage "für neuen Glanz". Oder soll es lieber eine "Motoröl-Massage" sein? Streichende, kreisende Bewegungen entspannen da besonders Schultern und Rücken. Und das benutzte synthetische Öl fühlt man später nur, sieht es aber nicht, so dass der Gast gleich wieder salonfähig ist. Klingt das nicht nach mehr, meine Herren?




Geprüfte Wellness-Qualität: 1997 wurden die Wellness-Hotels & Resorts in Deutschland - unter dem Zeichen des Wellness-Baums - gegründet. Zu diesem Anlass wurden erstmals Qualitätskriterien für Wellness-Hotels definiert und seitdem kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt. 2005 machen DEHOGA* und IHA** die Grundzüge dieser Qualitätskriterien zum Maßstab für die offizielle Definition eines Wellness-Hotels: eindrucksvolle Anerkennung der Fachwelt für die von unseren Hotels geleistete Pionierarbeit.

* Deutscher Hotel und Gaststättenverband
** Hotelverband Deutschland