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Bild am Sonntag
13. September 2009
Bild am Sonntag

Die Wellness-Lüge

Acht von zehn deutschen Wellness-Hotels bringen nur die Geldbörse ins Schwitzen. Bild am Sonntag macht den Aufguss der Wahrheit.

Wellness-Experte Olaf Seiche ist alles andere als entspannt: "Nur etwa 20 Prozent aller Wellness-Hotels haben ihren Namen verdient", sagt der Hoteltester des TÜV Rheinland. Er schätzt, dass es in ganz Deutschland maximal 200 empfehlenswerte gibt. Und so erkennt man sie:

 

1. Auf die Beratung achten!

 "Vor der Buchung anrufen und um ein Wellness-Angebot bitten", rät TÜV-Prüfer Seiche "Gute Hotels fragen nach den individuellen Bedürfnissen: Wie geht es Ihnen? Was möchten Sie durch Wellness erreichen?" Ähnlich sieht es Hildegard Dorn-Petersen vom Deutschen Wellness Verband: "Liest die Rezeptionistin nur die Broschüre mit den Anwendungen vor, ist das schlecht."

Und: Das Hotel sollte "ganzheitlich arbeiten", also auch Vitalfrühstück, Trennkost und Ähnliches anbieten. Dorn-Petersen: "Ein gutes Hotel hat auch Aktivprogramme, zum Beispiel Nordic Walking oder Rückenschule im Angebot.

 

2. Auf Zertifikate achten!

 Seriöse Prüfsiegel stehen für guten Service und ausgebildete Fachkräfte. Welche Siegel das sind - siehe Kasten unten rechts. Alle oben vorgestellten Hotels haben mindestens eines dieses Zertifikate.

 

 

BAMS 130909

 

3. Auf den Preis achten!

 Die Anwendung sollte nicht weniger als 1 Euro pro Minute kosten. "Ansonsten kann man davon ausgehen, dass kein qualifiziertes Personal zur Verfügung steht", sagt TÜV-Prüfer Seiche. Die obere Spitze bildet derzeit das "Adlon" in Berlin mit 2,40 Euro pro Minute.

 

4. Auf Formulierungen achten!

 "Hinter Begriffen wie Wohlfühl- oder Wellness-Massage steckt oft nicht mehr als vornehmes Rückenkraulen durch Kosmetikerinnen", sagt Hildegard Dorn-Petersen. "Richtige" Massagen machen ausgebildete Physiotherapeuten - daher am Telefon nach der Qualifizierung des Personals fragen.

 

5. Auf Paketinhalte achten!

 Es sollte nicht zu viel "Maschinen-Wellness" enthalten sein. Prüfer Seiche: "Wenn da nur vom türkischen Bad oder künstlicher Sonne im Sandbett die Rede ist, braucht der Hotelier kaum Personal." Das spart Geld, ist aber auch nicht so wirkungsvoll wie "Handarbeit".

 

6. Auf Fallen achten!

 Blödsinn sind zum Beispiel Thalasso-Kuren in den Bergen. Seiche: "Dafür braucht man

salzhaltige Luft. Und die gibt es eben nur am Meer." Ebenso fragwürdig findet er Anwendungen mit Gold. Die sind nur für das Riechorgan des Hoteliers gut - er verdient sich eine goldene Nase!

 

 

 

 




Geprüfte Wellness-Qualität: 1997 wurden die Wellness-Hotels & Resorts in Deutschland - unter dem Zeichen des Wellness-Baums - gegründet. Zu diesem Anlass wurden erstmals Qualitätskriterien für Wellness-Hotels definiert und seitdem kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt. 2005 machen DEHOGA* und IHA** die Grundzüge dieser Qualitätskriterien zum Maßstab für die offizielle Definition eines Wellness-Hotels: eindrucksvolle Anerkennung der Fachwelt für die von unseren Hotels geleistete Pionierarbeit.

* Deutscher Hotel und Gaststättenverband
** Hotelverband Deutschland