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20. November 2009
Südtiroler Wirtschaftszeitung

Dr. Hotelier

Parkhotel Bayersoien – Eine Ärztin und ein Jurist als Gastgeber

 

Das Parkhotel Bayersoien zählt zu den Häusern, die sich besonders dem Thema Wandern widmen – und die Chefs sind Quereinsteiger.

 

SWZ

 

 

Die gesamte Region Ammergauer Alpen in Oberbayern ist Mitglied der Marke „Best of Wandern“, zu der sich mit Beginn des Jahres 2007 acht bedeutende Wanderdestinationen – darunter auch „Südtirols Süden“ – und neun führende Marken für Outdoorequipment zusammengeschlossen haben. Sie wollen aufzeigen, dass Wanderparadiese in der heutigen Zeit planbar sind. Eine schöne Landschaft und schöne Wanderwege, eine gute Wegebeschilderung und erstklassige Gastgeber sind die notwendige Grundlage für einen gelungenen Wanderurlaub. Für ein Wanderparadies kann diese Basis jedoch nur die Anlaufspur für täglich gelebten Wanderservice sein.

Auch Hotels konzentrieren sich im Zuge der Aktion „Best of Wandern“ stark auf dieses Thema. „Wandern, Walken, Wellness genießen“ lautet etwa das Motto des Parkhotels Bayersoien (Vier Sterne Superior), das damit wirbt, dass das Haus in ein 500 Kilometer umfassendes Wanderwegenetz eingebunden ist, zu dem seit Kurzem auch ein vor•läufig 80 Kilometer umfassender Besinnungsweg zählt (siehe beigestellten Artikel). Das Wanderthema wird in Pakete gekleidet, die neben den Übernachtungen einen Glühweinabend am Lagerfeuer, eine Nordic Walking Tour mit Technikschulung, eine Vitalmassage und andere Überraschungen enthalten. Wandern liegt im Trend, denn Naturverbundenheit, ein gestiegenes Gesundheitsbewusstsein und die Wiederentdeckung der Einfachheit und der Selbstfindung tragen dazu bei, dass diese von jüngeren Menschen durch zwei Jahrzehnte als etwas verstaubt geltende Freizeit- und Urlaubsaktivität wieder viele neue Anhänger findet. „Die Nachfrage nach Gesundheitsprävention durch Aktiv-Urlaube ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Zwei Drittel der Menschen haben schon einmal einen Wanderurlaub gemacht und würden es auch wieder tun“, sagt Michael Altewischer, der Geschäftsführer von „Wellness Hotels & Resorts International“, einer Angebotsgruppe, zu der das Parkhotel Bayersoien gehört (in Südtirol ist das Resort Quellenhof in St. Martin in Passeiner dabei; Internet: http:// www.w-h-d.de).

Gesundheitsprävention ist denn auch das Metier, dem sich Dr. Franziska Fehle-Friedel und ihr Mann Wolfgang Friedel verschrieben haben. Die Eigentümer und Betreiber des Parkhotels Bayersoien sind begeisterte, aber nicht gelernte Hoteliers, sondern Quereinsteiger. Franziska Fehle ist praktische, niedergelassene Ärztin, betreibt auch heute noch ihre Praxis im Hotel und macht zwischendurch Hausbesuche. „Ich bin“, sagt sie, „über die Medizin zur Medical Wellness und zur Hotellerie gekommen.“ Die Verbindung gelingt ihr insbesondere durch ihre Art, auf Menschen zuzugehen, erzählen und zuhören zu können und Neues erfahren zu wollen. Das Rüstzeug hat sie sich durch Weiterbildungskurse geholt, und um die betriebswirtschaftlichen Dinge kümmert sich in erster Linie ihr Mann Wolfgang Friedel, der Jurist ist. Friedel und Fehle sind Weinliebhaber, die sich weltweit in den bekannten Anbaugebieten auskennen – mit Schwerpunkt Südafrika. Sie fahren jährlich dorthin und importieren Wein vor dort. „Mal d’Africa“ nennen die Italiener die Leidenschaft, die viele packt, die einmal auf dem Schwarzen Kontinent waren. Franziska Fehle und Wolfgang Friedel hat diese Afrika-Krankheit gepackt, und ihre Begeisterung schlägt sich auch im Hotel, seiner Einrichtung, seiner Ausstattung und seinem Angebot nieder. Dabei gelingt es dem Paar und seinem Haus, authentisch zu bleiben.

Das Parkhotel Bayersoien verfügt über 66 Zimmer, eine 1000 Quadratmeter große Wellnessanlage (Spezialität: Moorbad) sowie ein Panoramahallenbad. Es ist das ganze Jahr geöffnet und beschäftigt an die 80 Mitarbeiter. Die Gäste kommen vor allem aus Deutschland. Ein Schwerpunkt im Angebot ist die Franz-Xaver-Mayr-Kur, eine naturheilkundliche Methode zur Gesundheitsförderung und Entschlackung mit „Sanierung“ des Darms. Franziska Fehle ist als Ärztin eine Spezialistin in Sachen F. X. Mayr. Die Mayr-Gäste essen in einem eigenen Raum, da sie sich anders ernähren als die übrigen Gäste.

Auffallend ist die Verteilung des Hotels auf verschiedene Baukörper, die unterirdisch verbunden sind; dahinter steckt keine Strategie, sondern das Baurecht, was Südtiroler Hoteliers bestätigt, dass nicht nur sie allein ihre Bürde zu tragen haben. (RW)




Geprüfte Wellness-Qualität: 1997 wurden die Wellness-Hotels & Resorts in Deutschland - unter dem Zeichen des Wellness-Baums - gegründet. Zu diesem Anlass wurden erstmals Qualitätskriterien für Wellness-Hotels definiert und seitdem kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt. 2005 machen DEHOGA* und IHA** die Grundzüge dieser Qualitätskriterien zum Maßstab für die offizielle Definition eines Wellness-Hotels: eindrucksvolle Anerkennung der Fachwelt für die von unseren Hotels geleistete Pionierarbeit.

* Deutscher Hotel und Gaststättenverband
** Hotelverband Deutschland