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13. September 2011

Ein Plädoyer für Corporate-Health-Programme in Deutschland

Unternehmenserfolg braucht gesunde Mitarbeiter

Der Leistungsdruck in der Arbeitswelt steigt und ist von den Mitarbeitern häufig nicht mehr zu kompensieren. Krankheit und Fehlzeiten sind die Folge – mit bekannt negativen Auswirkungen auf die Wirtschaftskraft von Unternehmen.  Nach einer Studie des BKK Team Gesundheit liegen die jährlichen Kosten arbeitsbedingter Erkrankungen und Frühberentungen in Deutschland bei 43,9 Milliarden Euro. Programme zur betrieb­lichen Gesundheitsförderung sollten daher schon allein aus Gründen der Kostenersparnis in den Fokus rücken. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass der Erfolg eines Unter­nehmens auf lange Sicht entscheidend von seiner Betriebskultur und dem Umgang mit den Mitarbeitern abhängt.

Doch in den Köpfen vieler Unternehmer sind diese Tatsachen noch nicht verankert. Laut der Bertelsmann-Studie von 2009 betreiben lediglich 3,7 Prozent der Arbeitgeber ein systematisches Gesundheitsmanagement. Dazu gehören einige große Unternehmen wie die Deutsche Bank, IBM Deutschland, Procter & Gamble Deutschland und die Volkswagen AG. Kleinere und mittlere Firmen tun sich mit betrieblich initiierten Gesund­heitsprogrammen jedoch teilweise noch schwer ­und dies, obwohl Unterstützung vom Staat gewährt wird: Maßnahmen zur Gesundheitsförderung durch den Arbeitgeber sind für den Arbeitnehmer steuer- und sozialversicherungsfrei, wenn sie der Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands und der betrieblichen Gesundheitsf­örderung dienen und 500 Euro je Arbeitnehmer im Kalenderjahr nicht übersteigen (§ 3 Nr.34 EstG; § c52 Abs. 4c EstG).

Ein zeitgemäßes Gesundheitsmanagement, das die Mitarbeiter gesünder und leistungs­fähiger erhält, lohnt sich auch über die staatliche Förderung hinaus. Dies verdeutlicht z. B. eine Untersuchung der Initiative Gesundheit & Arbeit, getragen von BKK, AOK und HVBG. Danach reduzieren sich die Kosten durch Arbeitsunfähigkeit um 30 Prozent, wenn Mitarbeiter bei der Arbeit eine geringere körperliche und psychische Belastung erfahren. Corporate Health, in den Vereinigten Staaten seit langem üblich, muss dementsprechend auch bei uns einen höheren Stellenwert erhalten! 

Beim genaueren Blick auf die derzeitigen Krankenstände fällt auf im Übrigen auf, dass Stress zum bedeutendsten gesundheitlichen Risikofaktor für Unternehmen wird – neben Erkrankungen des Muskel-Skelett - sowie des Herz- und Kreislaufsystems. Ein Zehntel aller betrieblichen Fehlzeiten geht mittlerweise auf psychische Störungen wie Burnout, Mobbing oder Depressionen zurück. Dabei wächst die Zahl dieser Erkrankungen, die meist durch Stress ausgelöst werden, beständig.

Gründe für Stress in der heutigen Arbeitswelt sind nach einer aktuellen Studie der Fachhochschule Westküste im schleswig-holsteinischen Heide u. a. Arbeitsverdichtung mit steigenden Anforderungen, wachsender Zeit-, Termin- und Kostendruck sowie die Entwicklung neuer Arbeitsformen. Ebenso rufen Unterforderung, mangelnde Abwechslung und Monotonie im Arbeitsalltag negative Auswirkungen auf die Gesundheit hervor. Eine wirksame betriebliche Gesundheitsförderung muss also insbesondere der Stressproblematik geeignete Maßnahmen zur Prävention und Entspannung entgegensetzen. 

Die Notwendigkeit von Corporate Health ist ebenso vor dem Hintergrund des demo­grafischen Wandels in Deutschland zu sehen. 2050 wird das Durchschnittsalter der Bevölkerung bei über 50 Jahren liegen! Hinzu kommt die gesetzliche Verlängerung der Lebensarbeitszeit bis 67. Da mit steigendem Alter die Anzahl und Schwere von Erkrankungen zunimmt, verursacht dies einen beträchtlichen Anstieg der Produktions­ausfälle in den Unternehmen. In Unternehmen mit alternder Belegschaft muss es demnach als ein Erfolg angesehen werden, wenn dank präventiver Gesundheits­maßnahmen die Krankenstandsrate konstant bleibt oder sogar gesenkt werden kann.

Es gibt also gute Gründe, fundierte Corporate-Health-Programme verstärkt in deutsche Unternehmen einzubinden. Die Bereitschaft dazu ist da: Laut dem Firmenkunden­monitor der Barmer GEK, bei dem 500 Unternehmen befragt wurden, schätzen 95 Prozent der Arbeitgeber gesundheitsfördernde Maßnahmen als wichtig oder sogar sehr wichtig ein. Externe Unterstützung in diesem Bereich können sich die Unternehmer zum Beispiel aus der qualifizierten Hotellerie ins Boot holen. Seit Anfang des Jahres bietet die Kooperation der Wellness-Hotels zusammen mit der Premedion GmbH deutschen Unternehmen förderfähige Präventions­reisen für ihre Mitarbeiter an, buchbar in derzeit 15 Mitglieds­hotels der Gruppe. Ziel der Angebote ist es, Beschäftigte nachhaltig zu einem gesunden Lebensstil zu führen und damit einen Beitrag zu einer gesundheitsorientierten Unternehmenskultur zu leisten.

Medizinisch fundierte Vorsorge in den Bereichen Rückenschule, Bewegung, Entspan­nung sowie Nikotinentwöhnung verbindet sich bei diesen Gesundheitsreisen mit dem Niveau, Service und Ambiente von Vier und Fünf-Sterne-Wellnesshotels. Michael Altewischer, Geschäftsführer Wellness-Hotels GmbH, Düsseldorf: „Unsere Partnerhäuser geben beständig Impulse für einen gesunden, ausgewogenen Lebensstil. Der Schritt hin zu qualifizierten Gesundheitsreisen war eine konsequente Weiter­entwicklung.“

Erste Erfolge des ehrgeizigen Projekts zeichnen sich bereits ab. Helen Schultheis-Schütt, Inhaberin der „hss vertriebsprojekte“, einer Agentur für Vertriebsberatung, verdeutlicht den Wert der Gesundheitsreisen aus Unternehmersicht: „Innovative Konzepte im betrieblichen Gesundheitsmanagement werden auch für deutsche Unternehmen immer interessanter. Zusätzliche Anreize und Nachhaltigkeit sind häufig ausschlaggebende Kriterien, die eine Entscheidung maßgeblich beeinflussen. Wir diskutieren das Thema derzeit und finden das besondere Konzept aus Urlaub und Gesundheitsprogramm bei den Wellness-Hotels sehr attraktiv. Auch die Anbindung an einen Partner wie Premedion, der die Abwicklung koordiniert und spezielle Angebote entwickeln kann, ist für uns ein wichtiges Kriterium.“ Und: „Auch unsere Partner und Kunden in Italien zeigen ein hohes Interesse an dem Angebot, so dass wir hier in den kommenden Jahren auch Potenzial für weitere Kooperationen sehen,“ erläutert Helen Schultheis-Schütt.

www.premedion.de und www.gesundheitsreisen-wellnesshotels.com
  

Weitere Informationen und Bildmaterial:

::: Wibke Leder
::: Pressereferentin

::: Wellness-Hotels & Resorts GmbH
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::: fax: +49 (0) 211 - 679 69 68
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Die Kooperation der Wellness-Hotels & Resorts (W-H-R) ist die erste Adresse für Wellness-Erlebnisse und steht seit zwölf Jahren an der Spitze der deutschsprachigen Wellness-Hotellerie. Mittlerweile gehören ihr neben den ersten Pionieren sorgfältig ausgewählte, meist inhabergeführte deutsche Wellness-Hotels sowie internationale Partner im 4- und 5-Sterne-Bereich an. Unabhängige TÜV-Experten testen die Hotels unter anderem unter den Aspekten Großzügigkeit, Innovation und Nachhaltigkeit des SPA-Bereichs. Ein umfangreicher Katalog von Wellness-Hotels & Resorts kann online unter http://www.wellnesshotels-resorts.de und telefonisch unter +49.(0)211.679 69 69 bestellt werden.