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7. November 2009
Bieler Tagblatt

Entspannung an der Riviera im Oberland

Wellnessferien liegen im Trend. Sie bieten Erholung ohne lange Anreise. Das Hotel Beatus am Thunersee baut den Entspannungsbereich seit 15 Jahren aus. Und profiliert dank der traumhaften Lage gleich doppelt.

 

Vor lauter Nebel sieht man keine zwei Meter weit. Die Ferien können beginnen.

 

Vor zwei Stunden stand das junge Ehepaar noch vor der Haustüre, ging gedanklich ein letztes Mal die Packliste durch. Die Fahrt vom Seeland ins Wellness- und Spa-Hotel Beatus in Merligen brauchte dann weniger Zeit als das Packen des Koffers. Einchecken, Zimmer einrichten, Badmantel anziehen, und wenig später sitzt man schon gemeinsam im Rasul, einem orientalischen Dampfbad, ist von oben bis unten mit Heilschlämmen eingeschmiert und sieht im duftenden Dampf keine zwei Meter weit.

 

 

Bieler Tagblatt

 

Wellness-Ferien boomen

 

Der Wellnessmarkt wuchs in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt doppelt so schnell wie der gesamte Schweizer Tonrismusmarkt. Ein Wellness-Angebot gehöre heute zur Grundausstattung von Vier- und Fünfsternhotels, sagt Alain Suter, Mediensprecher von Schweiz Tourismus. Auch beim Fünfstern-Betrieb Beatus ist das so. Für Direktor Peter Mennig, ist klar, was den Reiz von Wellness ausmacht. «Der Zeitfaktor wird immer wichtiger. Man will nicht Stunden im Stau stehen, bis man am Ferienort ist.» Gerade Paare würden es immer mehr schätzen, statt ins Tessin oder nach Paris für ein paar Tage in ein nahe gelegenes WellnessHotel zu verreisen. An einen Ort, wo man wisse, was einen erwarte. Paare kommen vor allem am Wochenende ins «Beatus». «Es sind Paare, bei denen beide unter der Woche arbeiten und die gemeinsam etwas erleben wollen.» Mennig sieht im Bereich Paar-wellness durchaus noch Potenzial. Umso mehr, als das «Beatus» 2006 zwei neue Räume für Paar-Anwendungen in Betrieb genommen hat.

 

 

Tessin ist näher als Thun

 

Ein Tropenregen fegt im Rasul den Dampf weg und löst die Heilschlämme von der Haut. Auf einer Ruheliege unter einem Himmel aus farbigen Tüchern hängt das Paar seinen Gedanken nach. Ein schmales, langgezogenes Fenster auf Augenhöhe ermöglicht den Blick nach draussen. Zwischen dunklen Ästen und Blattwerk sind Palmen erkennbar. Nicht umsonst trägt Merligen im Volksmund auch den Namen Palmendorf. Und vorne, im milchig schimmernden Licht der untergehenden Sonne, ist die Oberfläche eines Sees auszumachen. Das Tessin ist in diesem Moment näher als Thun.

 

 

Zurück zur Natur

 

Eine zweite Paar-Anwendung wartet im Nebenraum. Die 90-minütige Alpienne-Anwendung beginnt mit einem Fußbad im Holzbottich. Anschließend geht es in ein Dampfbad, später gemeinsam in die Sprudelwanne. Die Behandlung klingt aus mit einer Ganzkörpermassage. Zum Einsatz kommen dabei überdimensionierte, mit Dampf erhitzte Stempel aus Getreide. Dazu Öle aus einheimischen Produkten. Besonders exklusiv ist das Murmeltieröl, das Linderung bei Gelenkbeschwerden verspricht. Für ein heimeliges, entspannendes Gefühl sorgt vor allem aber der Geruch des Arventäfers. Laut einer Studie senkt das ätherische Öl des Holzes die Herzfrequenz um 3500 Schläge pro Tag und führt so zu einer Entlastung des Herzen.

 

Mit der «Alpienne»-Behandlung folgt das Hotel Beatus nebst dem Paar- einem weiteren Trend. Dem Trend zurück zur Natur Dieser sei unverkennbar, wie auch der Mediensprecher von Schweiz Tourismus sagt: «Immer mehr Leute möchten ein Wellnesserlebnis in der Natur.» Die Aussicht auf die Berge, Behandlung mit lokalen Produkten und Outdoor-Aktivitäten: Gerade in diesem Bereich habe die Schweiz viel zu bieten. Auch für «Beatus»-Direktor Peter Mennig ist die Kraft der Alpen deshalb ein zentraler Pfeiler des Wellness-Angebots. «Wir wollen zurück zum Echten.» Unsere Grossmütter hätten noch gewusst, was man bei einer Verletzung einreiben müsse. Wenn man diese Kenntnisse wieder fördere, könne man sehr viel aus der Natur herausholen. «Mancher Arztbesuch würde sich auf diese Weise erübrigen.»

 

 

Solbad und Saunaparks

 

Ein Rundgang durch den grosszügigen Wellnesspark des Hotel Beatus dauert eine Stunde. Vor knapp 15 Jahren hatte das Hotel mit dem Bau des Solbads den ersten Stein gesetzt. Im Abstand von wenigen Jahren kamen weitere Angebote dazu. Heute umfasst der Wellness-Bereich eine Fläche von acht Tennisfeldern. Zum Angebot gehört ein Hallenbad, der Wellness-Bereich Vitalita mit rund einem Dutzend Massage-Zimmern und Anwendungsräumen, dem Beauty-Corner, dem Coiffeursalon, aber auch mehreren Ruheräumen und Verpflegungslokalen. Das meiste davon ist auch für Tagesgäste zugänglich.

 

imposant ist die Vielfalt an Saunas. Wer gern heftig schwitzt, entschlackt sich bei 90 Grad Celsius in der finnischen Sauna, die freistehend in einem Blockhaus untergebracht ist. Ein Eisbrunnen an der Aussenwand bietet die nötige Abkühlung. In der Blütengrotte ist das Entschlacken bei 45 Grad Celsius für den Kreislauf etwas schonender. Eine der letzten Errungenschaften des Hotels ist der zweite Saunabereich. Er ist im asiatischen Stil gehalten und wurde 2003 in Betrieb genommen. Er bietet eine Thai-Kräutersauna, eine Zen-Sauna und zur Abkühlung Wasser, das direkt aus dem Thunersee kommt und sich über eine Steinwand ergiesst. Dieser Teil ist exklusiv den Hotel-Gästen vorbehalten.

 

Dass das Hotel Beatus auf Wellness setzt, ist kein Zufall. «Das Wellness-Angebot ist für uns überlebenswichtig», sagt Peter Mennig. Erst dadurch sei es möglich geworden, das Hotel ganzjährig offen zu halten. Bis vor zehn Jahren war das Hotel in den Wintermonaten nämlich geschlossen. Allein mit den Sommertouristen kam das Haus finanziell jedoch auf keinen grünen Zweig. Nach dem Konkurs der ehemaligen Besitzer kauften Heinzer Lutz und Laurenz Schmid 1993 den Betrieb. Sie hatten bereits langjährige Erfahrung als Besitzer des Fünfstern-Betriebs Ermitage-Golf-Hotels Gstaad. Stolz erzählt Peter Mennig, der seit gut 20 Jahren an der Spitze steht, dass man mit einer Auslastung von 80 Prozent beim Hotel Beatus weit über dem schweizerischen Durchschnitt liege. Heute sei das Haus selbsttragend. Dies ermögliche es, auszubauen und das Hotel zu modernisieren.




Geprüfte Wellness-Qualität: 1997 wurden die Wellness-Hotels & Resorts in Deutschland - unter dem Zeichen des Wellness-Baums - gegründet. Zu diesem Anlass wurden erstmals Qualitätskriterien für Wellness-Hotels definiert und seitdem kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt. 2005 machen DEHOGA* und IHA** die Grundzüge dieser Qualitätskriterien zum Maßstab für die offizielle Definition eines Wellness-Hotels: eindrucksvolle Anerkennung der Fachwelt für die von unseren Hotels geleistete Pionierarbeit.

* Deutscher Hotel und Gaststättenverband
** Hotelverband Deutschland