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Rheinische Post
15. Oktober 2011
Rheinische Post – Auflage: 347.000

Erholen in Holland - Autorin: Isabelle de Bortoli

Wie eine warme Decke legen sich die Schaumberge über den Körper. Ganz leicht, kaum bemerkbar, und wunderbar weich. Es riecht wie auf einer Blumenwiese. Kein Wunder, schließlich wurde der gesamte Körper eingerieben mit Seife aus Groninger Rapssamen. Und während die Schaumdecke vor sich hin knistert, wird ein Körperteil nach dem anderen massiert - die Füße, Beine, Rücken, Hände, Arme und Nacken.

 

Das „Groninger Rapssamen Hamam" ist nur eine der vielen Behandlungen, die das „Fontana Resort" in Bad Nieuweschans in der niederländischen Provinz Groningen anbietet. Dass dort Thermalbad, Saunalandschaft, Spa-Anwendungen und Hotel verbunden werden, ist in den Niederlanden ein noch seltenes Modell - obwohl Wellness- Urlaub bei Einheimischen wie Feriengästen gleichermaßen beliebt ist. „Es gibt viele Day Spas ohne Hotelanbindung", sagt Jos Keizer, Direktor des Fontana Resorts. „Und oft nennen sich Hotels Wellness-Resort, haben aber weder Fachkräfte für die Anwendungen noch mehr als eine Sauna."

 

Auch Michael Altewischer, Geschäftsführer der Wellness Hotels Hotels & Resorts International, kennt die Lage auf dem niederländischen Wellnesshotel-Markt. „Seit über einem Jahrzehnt selektieren wir anspruchsvolle Wellnesshotels aus dem Gros der Masse und schaffen mit den unter dem Wellness-Baum versammelten Hotelpartnern und ihrer ausgesuchten Qualität Verlässlichkeit und Vertrauen für unsere Gäste", so Altewischer. „Hierzu haben wir verbindliche Kriterien definiert, die alle Hotels erfüllen müssen, um unser begehrtes Markenzeichenzu erhalten: Der „Wellness-Baum“ bürgt etwa für eine ruhige Naturlage, mindestens vier Sterne-Niveau, attraktive und gepflegte Wellness-Bereiche, geschultes Personal, nachhaltigen Umgang mit Energieressourcen und eine spezielle Wellness-Vital-Küche." In den Niederlanden habe man bis heute nur das Fontana in Bad Nieuweschans als wirkliches Wellness-Hotel kennengelernt und als Partner in den Hotel-Verbund aufgenommen, sagt Altewischer.

 

Und auch das Fontana entspricht nicht in allen Belangen den Standards, wie man sie aus deutschen oder österreichischen Wellnesshotels kennt: Den Zimmern etwa merkt man an, dass sie schon 25 Jahre auf dem Buckel haben, vor allem in den Bädern fehlt eine gehobene Ausstattung mit Naturmaterialien wie Stein und Holz. Absolut überzeugend ist dagegen die Wohlfühlatmosphäre des Hauses: Außer zum Abendessen muss man den flauschigen Bademantel eigentlich nicht ablegen, es stehen kostenlos Getränke bereit, und das Abendessen im Restaurant „Waters of the World" - in dem das Hotel rund 1700 Wasserflaschen aus aller Herren Länder ausstellt und viele verschiedene Mineralwässer auf der Karte hat - ist reichhaltig und äußerst schmackhaft.

 

Das Fontana punktet außerdem mit seiner Vielzahl an qualitativ hochwertigen Spa-Anwendungen, die von Fachkräften durchgeführt werden. Ob Moorpackung mit anschließender Massage oder Algengel-Behandlung samt Fußreflexzonen-Massage - stets fühlt man sich in guten Händen, wird optimal beraten und behandelt. Weniger Erholungs- denn Schwimmbad-Atmosphäre kommt aufgrund der Vielzahl meist älterer Besucher im Thermalbad auf, in dem man sich nur einem Schwimmbecken fast schon drängelt. Das gilt auch für die Saunen im Innenbereich. Die Sauna aus finnischem Keloholz im Garten ist dagegen ein echter Ort der Entspannung. Während im Kamin ein Feuer lodert, knackt und knarzt es in dem rund 80 Grad warmen Rondell.

 

Bei schönem Wetter zeichnet sich das Vier-Sterne-Hotel außerdem durch seinen einzigartigen Bademantelpark aus, in dem man sich gemütlichen Schrittes Kunst aus der Region ansehen und einen Barfuß-Pfad beschreiten kann. Dort geht man über Waldboden, Holzspäne, durch Moor und Wasser - das ist ungewohnt für die Füße und ein neues Erlebnis für die Sinne. Wer die Natur genießen möchte, der lässt auf einer der Hängematten nicht nur die Seele baumeln.

 

Eigentlich muss man das Fontana während seines Aufenthalts nicht unbedingt verlassen - allerdings lässt sich rund um das Hotel viel unberührte Natur entdecken. Denn dieser nördlichste Zipfel Hollands, der vom Rheinland aus in nur zwei Stunden bequem per Auto erreichbar ist, ist touristisch kaum erschlossen. Mit dem Fahrrad geht es etwa rund acht Kilometer durch Groningens Kornkammer mit seinen riesigen Getreidefeldern Richtung Nordseeküste nach Nieuwe Statenzijl. Dort warten außer einer Schleuse nur eine Schilflandschaft mit Vogel-Beobachtungshäuschen und ein Blick auf das gegenüberliegende Emden.

 

Zurück im Hotel empfiehlt sich zur Entspannung und zum Aufwärmen dann der Besuch des wirklich hübsch und stilvoll eingerichteten Lavendelzimmers mit seinen beheizten Steinbänken: Der Duft beruhigt und harmonisiert, der Kopf wird frei. Und das ist dann gleich schon die optimale Vorbereitung für die nächste Anwendung.

 




Geprüfte Wellness-Qualität: 1997 wurden die Wellness-Hotels & Resorts in Deutschland - unter dem Zeichen des Wellness-Baums - gegründet. Zu diesem Anlass wurden erstmals Qualitätskriterien für Wellness-Hotels definiert und seitdem kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt. 2005 machen DEHOGA* und IHA** die Grundzüge dieser Qualitätskriterien zum Maßstab für die offizielle Definition eines Wellness-Hotels: eindrucksvolle Anerkennung der Fachwelt für die von unseren Hotels geleistete Pionierarbeit.

* Deutscher Hotel und Gaststättenverband
** Hotelverband Deutschland