Meine Wellnesszeit 3 & 6 Tage

Sie möchten in den Wellnessurlaub? Wir haben 3- & 6-Tages Angebote für Sie! 

Katalog bestellen

Den Wellness-Hotel Katalog jetzt herunterladen oder kostenfrei bestellen!

Kurz mal anfragen

Hier können Sie bequem bis zu vier Wellnesshotels gleichzeitig anfragen!
 

Wellness-Gutschein verschenken

Sie möchten jemanden etwas wirklich Gutes tun? Verschenken Sie Entspannung!

AHGZ
17. März 2012
AHGZ

Gäste wollen keine Mogelpackung - Autorin: Brit Glocke

Wellness 2012: Preiswerte Packages sind gefragt / Familien entdecken Wellnessurlaub / Stress-Vorbeugung liegt im Trend

BERLIN. Outdoor-Wellness, Zielgruppe Familien, Stress-Prophylaxe und preiswerte Packages, das sind die Wellnesstrends 2012. Das ist das Ergebnis einer Gästestudie, die der Wellnessreise-Veranstalter Beauty24, die Wellness-Hotels & Resorts sowie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) jetzt auf der ITB vorgestellt haben.

 

 AGHZ

 

Demnach bucht die Hälfte der befragten Wellnessgäste ihre Wellnessreise gern im Paket. Gefragt sind hier Angebote, die eine Übernachtung mit Nutzung des Wellnessbereiches inklusive einer Wellnessanwendung beinhalten. „Die Gäste wollen keine Mogelpackungen, sie wollen Wellness im Paket - ohne versteckte Kosten", so Roland Fricke, Geschäftsführer Beauty24. Dass die Gäste dabei zunehmend preisbewusst sind, bemerke man an einem leichten Rückgang bei den Durchschnittspreisen.

 

Auch wenn Paare (53 Prozent) immer noch die umsatzstärkste Klientel stellen und die Zahl der Alleinreisenden im Vergleich zu 2010 um 27 Prozent gestiegen ist, buchen auch zunehmend 20- bis 30-Jährige (+10%) und Familien (+19%) Wellness, so die Studie. Vor allem die Zielgruppe Familien berge großes Potenzial, das aber auch Herausforderungen für Hoteliers mit sich bringe, so Michael Altewischer, Geschäftsführer der Wellness-Hotels & Resorts. „Als Hotelier ist es wichtig, sich gegenüber dem Gast klar zu positionieren. Wenn Familien gewünscht sind, sollten die Gäste auch über die Spielregeln informiert werden." Zwar empfänden 50 Prozent der Gäste Kinder nicht als störend, dennoch befürworten 45 Prozent kinderfreie Poolzeiten und Spa-Zonen ohne Kinder.

 

Burnout ist ein weiteres Schlagwort, das den Wellnessmarkt anheizt. Aus Sicht der Wellnesshotellerie sind Programme unter dem Wort Burnout-Prophylaxe allerdings nicht gefragt. „Burnout ist ein Fall für die Klinik, mit einem Wellness-Wochenende hat es sich da nicht getan", bezieht Altewischer klar Position. Vorbeugen sei besser als heilen, so die Devise. Deshalb bietet die Kooperation Wellness-Hotels & Resorts ab April sogenannte Aktiv-Camps an. Das sind Seminare, die „Anleitung und Tipps geben, wie Wellness im täglichen Leben umsetzbar ist", so Altewischer. Los geht's mit Lauf-Seminaren für die bekannte Sportler wie der österreichische Laufcoach Armin Wierer, Ex-Weltklasseläuferin Grit Breuer oder Ex-Fußballprofi Marco Lassaer gewonnen werden konnten. Weitere Camps zu Work-Life-Balance, Ernährung und Yoga sind bereits geplant.

 

Zudem, so die Studienergebnisse, wünscht sich jeder zweite Wellnessgast Anwendungen im Freien wie Massagen und kosmetische Behandlungen. Daniela Briceno-Schiesser von der GfK bestätigt: „Besonders hoch ist dieser Wunsch bei Menschen, die aus der Stadt kommen." Der damit verbundene Outdoor-Wellness-Trend habe Potenzial, so Roland Fricke. Insgesamt ist der Wellnessmarkt gut aufgestellt, das Wachstum ungebrochen. Das bestätigt eine weitere Umfrage, die Beauty24 und die Wellness-

 

Hotels & Resorts unter ihren Partnerhotels durchgeführt haben. Fricke: „Das vergangene Jahr war gigantisch gut. Wir erwarten auch für dieses Jahr, dass es so weiter geht." Verzeichneten 2011 rund 60 Prozent der Wellnesshoteliers eine steigende Nachfrage nach Wellnessleistungen, erwarten das rund 66 Prozent auch für 2012. Was die Lage begünstigt: Der Reisemarkt verschiebt sich immer mehr hin zu Kurzreisen, Ziele im Inland sind gefragt.

 

Außerdem wird kräftig investiert. Laut Altewischer planen 2012 rund 82 Prozent der Hoteliers Investitionen in ihr Hotel. Davon wollen allein rund 17 Prozent in ihre Wellnessfacilities im Außenbereich, sprich Outdoor-Wellness, investieren.           

 




Geprüfte Wellness-Qualität: 1997 wurden die Wellness-Hotels & Resorts in Deutschland - unter dem Zeichen des Wellness-Baums - gegründet. Zu diesem Anlass wurden erstmals Qualitätskriterien für Wellness-Hotels definiert und seitdem kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt. 2005 machen DEHOGA* und IHA** die Grundzüge dieser Qualitätskriterien zum Maßstab für die offizielle Definition eines Wellness-Hotels: eindrucksvolle Anerkennung der Fachwelt für die von unseren Hotels geleistete Pionierarbeit.

* Deutscher Hotel und Gaststättenverband
** Hotelverband Deutschland