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28. Januar 2016

Mut zur Muße

Wellness-Hotels & Resorts motivieren zum Nichtstun

Einfach einmal nichts tun! Viele Menschen wünschen sich das – vor allem in besonders stressigen Zeiten. Volle Terminkalender, der Anspruch kontinuierlich Bestleistung zu bringen und der Versuch jede Minute effektiv zu nutzen stehen diesem Vorhaben jedoch im Weg. „Die meisten von uns beschäftigen sich immer irgendwie. So etwas wie Muße zu erleben haben wir schlichtweg verlernt“, hat Michael Altewischer von den Wellness-Hotels & Resorts beobachtet.

Muße, dieser antike Begriff hat heute eine überraschende Aktualität. Er sollte nur richtig verstanden werden. Fälschlicherweise wird der Müßiggang nämlich oft mit Trägheit in Verbindung gebracht. Faul vor dem Fernseher zu liegen hat jedoch nichts mit Muße zu tun. Es geht vielmehr um Momente, in denen man das tut, was einem gut tut. Und in denen man mit allen Sinnen und Gedanken ganz im aktuellen Augenblick ist. Das kann bei künstlerischen Tätigkeiten genauso wie bei einem Spaziergang oder auch dem Nichtstun sein.

Weniger Muss und mehr Muße

Wer seinen Alltag einmal daraufhin überprüft, wie viel Müssen darin steckt, der wird schnell erkennen, dass nur wenig Zeit für Muße bleibt. Und selbst wenn einmal freie Zeit zur Verfügung steht, fällt das Nichtstun schwer. Auch deshalb, weil die Leistungsgesellschaft suggeriert, dass es schlecht ist untätig zu sein. Das Gegenteil ist jedoch häufig der Fall.

Momente der Muße sind unbedingt nötig. Für ein gesundes und glückliches Leben muss eine Balance zwischen Aktivität und Passivität gefunden werden. Und selbst die Leistungsfähigkeit profitiert von den Pausen. Zahlreiche Episoden über geniale Künstler, Mathematiker und Philosophen veranschaulichen, dass der Müßiggang für deren Schaffen ausschlaggebend war. So wird beispielsweise immer wieder gerne erzählt, dass Isaac Newton in seinem Garten dem Müßiggang nachgegangen sei, als ein vom Baum fallender Apfel den entscheidenden Gedanken zu seiner Gravitationstheorie auslöste.

Auch wenn es so scheint, kommen solche genialen Einfälle und Ideen nicht aus dem Nichts. Sie werden vielmehr ermöglicht, weil die Gedanken durch den Müßiggang frei sind sich zu entfalten. Untersuchungen aus der Neurowissenschaft erklären dieses Phänomen. Sie zeigen, dass bestimmte Bereiche des Hirns überhaupt erst dann tätig werden, wenn man sich auf nichts konzentriert. Andere Gehirnareale brauchen die Auszeit, um – bildlich gesprochen – den Arbeitsspeicher zu leeren und wieder voll leistungsfähig zu sein. Wer äußerlich gesehen untätig ist, räumt im Innern also unbewusst sein Gehirn auf. Das ist nicht nur gut, um der eigenen Kreativität Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten, sondern auch wichtig für die Gesundheit. Denn ein Leben ständig auf der Überholspur kann zu Erschöpfungszuständen und gesundheitlichen Problemen führen!

Diät für das Denken

Multitasking, Reizüberflutung und Stress rufen bei immer mehr Menschen die Sehnsucht nach Entschleunigung hervor. Einfach einmal abzuschalten ist allerdings nicht so einfach, wie es sich anhört. Kein Wunder, dass Techniken, die beim Innehalten helfen, schon seit Jahren boomen. Yoga, Meditation oder Slow Food stehen hoch im Kurs. „Auch in den Wellness-Hotels & Resorts setzen wir auf solche Konzepte, um dem Gast Methoden für eine ganzheitliche Auszeit für Körper, Geist und Seele an die Hand zu geben“, so Michael Altewischer.

Wer in einem der Partnerhäuser der Hotelkooperation Urlaub macht, kann je nach Wellnesshotel zum Beispiel an Achtsamkeitsspaziergängen, meditativen Sonnenaufgangswanderungen oder Kursen zur Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson teilnehmen. Alle diese Maßnahmen helfen zur Ruhe zu kommen und bereit zu sein für die Muße.

Für besonders Ruhebedürftige gibt es in einigen Hotels spezielle Angebote rund um die Wiederentdeckung der Muße. So kann man im Hubertus Alpin Lodge & Spa im Allgäu „NixTun“ buchen. Während des viertägigen Wellnessurlaubs erleben Gäste ein Programm der besonderen Art. Es gibt keine Termine und Verpflichtungen, dafür viel Zeit, um sich treiben zu lassen. Eine „FreiGeist Massage“ entspannt, wer möchte, nimmt an Yoga, Körperreise und Sonnengruß teil, lässt sich in die Kraftplätze des Wellnesshotels einführen und gibt sein Handy für die Zeit des Wellnessurlaubs in die Obhut der Hotelmitarbeiter. Entschleunigung ist hier garantiert.

Um die kreative Ader in uns wachzukitzeln, sind die „Phantasieausflüge“ in Menschels Vitalresort im Naheland genau das Richtige. An vier Tagen gehen Teilnehmer hier zusammen mit einem Künstler freien kreativen Prozessen nach, widmen sich ihren unbewussten Bildern und finden durch die Kunst zur Entspannung.

Eine „Denkpause“ eignet sich besonders für Menschen, die den Kopf einmal ganz freibekommen möchten. Die Seminare im Hotel Diedrich im Sauerland kombinieren Yoga- und Meditationseinheiten, bei denen Teilnehmer die unterschiedlichsten Techniken kennen lernen, um möglichst nicht zu denken. Wer in den Zeiten zwischen den Kursen den Blick durch die große Fensterfront im Spa schweifen lässt, kommt der Muße sicherlich nahe.

Das Hotel Eisvogel in Niederbayern bezeichnet sich selbst als Faulenzerhotel und verspricht dem Gast Muße zu schenken. Dazu trägt in diesem Wellnesshotel nicht nur die Ruhe bei, sondern vor allem das Gefühl über die eigene Zeit bestimmen zu können. Dem Gast wird ans Herz gelegt zumindest im Urlaub zu gehen statt zu rennen und zu verweilen statt zu hetzen.

Loslassen, innehalten, nichts tun

Wer schwer abschalten kann, sollte im Urlaub also nicht nur auf Erlebnismaximierung setzen, sondern ab und zu gezielt etwas für die Regeneration von Körper, Geist und Seele tun. Weit weg von allem fällt es hier leichter neue Wege kennen zu lernen, um wieder zur Muße zu finden. Letztendlich müssen diese aber in den Alltag integriert werden. „Es wäre doch schade, wenn wir uns nur ein, zwei Mal im Jahr wirklich auf das besinnen, was uns gut tut“, bringt es Michael Altewischer auf den Punkt. Der Wellnessexperte weiß, wie wichtig es ist, regelmäßig Gegenpole zu hektischer Betriebsamkeit zu schaffen. Sein Tipp: nicht immer überall gleichzeitig sein, sondern sich ganz auf den gegenwärtigen Augenblick konzentrieren. Das kann man in der Straßenbahn oder sogar bei der Arbeit trainieren. Dann klappt es irgendwann immer besser Augenblicke zu genießen, die kein Leistungsziel verfolgen. Wann haben Sie zuletzt in aller Ruhe die Wolken beobachtet oder dem Gras beim Wachsen zugesehen?

 

Weitere Informationen und Bildmaterial:

::: Wibke Metzger
::: Pressesprecherin | Press officer
::: Wellness-Hotels & Resorts GmbH
::: Haroldstraße 14 | D-40213 Düsseldorf
::: fon: +49 (0)211.679 69 60 | fax: +49 (0)211.679 69 68
::: http://www.wellnesshotels-resorts.com | wm@wh-r.com
::: http://meine.wellnesshotels-resorts.de


 

Die Kooperation der Wellness-Hotels & Resorts (W-H-R) ist die erste Adresse für Wellness-Erlebnisse und steht seit zwölf Jahren an der Spitze der deutschsprachigen Wellness-Hotellerie. Mittlerweile gehören ihr neben den ersten Pionieren sorgfältig ausgewählte, meist inhabergeführte deutsche Wellness-Hotels sowie internationale Partner im 4- und 5-Sterne-Bereich an. Unabhängige TÜV-Experten testen die Hotels unter anderem unter den Aspekten Großzügigkeit, Innovation und Nachhaltigkeit des SPA-Bereichs. Ein umfangreicher Katalog von Wellness-Hotels & Resorts kann online unter http://www.wellnesshotels-resorts.de und telefonisch unter +49.(0)211.679 69 69 bestellt werden.
 
 

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