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27. März 2008
htr hotel revue (Schweiz) – Auflage: 18.000 [13/2008]

"Unseren Hotels geht´s gut"

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Wellness. Deutschland. Die Wellness Hotels Deutschland wollen wachsen. Sie haben auch die Schweiz im Visier. Geschäftsführer Michael Altewischer über den Erfolg seiner Kooperation.

Die Wellness Hotels Deutschland möchten in der Schweiz Fuß fassen. Keinen großen Markt sieht Geschäftsführer Michael Altewischer im Medical Wellness.

Die Wellness Hotels Deutschland sind im deutschsprachigen Europa die größte Wellness-Hotelgruppe. Wie haben Sie das geschafft?
Wir positionieren uns auf dem Markt dank strenger Aufnahmeprüfungen als qualitätsgeprüfte Wellness-Hotelgruppe und konzentrieren uns auf das, was wir können: Wellness in seiner ganzen Vielfalt – und bieten nicht noch Tagungen oder Familienfeiern an. Das hat uns bei den Hoteliers einen Glaubwürdigkeitsvorsprung geschaffen.

Wie sehen die Wachstumspläne für Ihren Verband aus?
Wir zählen inzwischen auch das erste österreichische Hotel als Mitglied. Das hat innerhalb der Gruppe zu Diskussionen geführt, inwieweit die Bezeichnung Wellness Hotels Deutschland für die Hotelgruppe noch zeitgemäß ist. Der Wellness-Markt ist heute nicht mehr an den Landesgrenzen zu Ende. Wir werden unsere Fühler ins Ausland ausstrecken.

Auch in die Schweiz?
Natürlich. Ziel ist, bereits dieses Jahr das erste Mitglied in der Schweiz zu gewinnen. Wir werden voraussichtlich aber keine Ländergruppen bilden, sondern die Hotels unter einer Dachmarke auftreten lassen.

Wo sind Wachstumsmärkte für Ihre Mitglieder?
Deutschland wird der Hauptquellmarkt für unsere Häuser bleiben. 92 Prozent der Gäste kommen heute aus dem Inland. Deswegen ist es wichtig, dass unser Verband jetzt im Ausland aktiv wird. Dann kommt das übliche „Hotel-Hopping“ der Gäste innerhalb einer Gruppe zum Tragen, das mehr Gäste vom Ausland bringt.

Die Ostländer positionieren sich zunehmend als Wellness-Destinationen: Macht das Ihren Mitgliedern Angst?
Wellness als Kurzurlaub wird in einem Radius von 250 Kilometern geplant. Bei längerem Aufenthalt ist jede Destination auf der Welt Konkurrenz für uns.

Hauptproblem der Hotels: Mit Wellness verdient man nichts.
Doch. Wenn die Wellness-Abteilung so ausgelegt ist, dass man profitabel arbeiten muss. Dazu gehört ein Spa-Bistro ausreichende Liegeflächen, ein Außenbereich... und natürlich auch eine gewisse Anzahl an Räumen für kostenpflichtige Anwendungen. Ich kann nicht erwarten, dass sich ein 70-Zimmer-Haus mit zwei Anwendungskabinen jemals rechnen wird. Mindestens 10 Kabinen wären da angebracht.

Anwendungen sind personalintensiv, und das kostet.
Personalkosten im Wellnessbereich liegen durchschnittlich bei 40 Prozent. Warenkosten liegen bei 8 bis 10 Prozent. Die Prime-Costs der Gastronomie sind höher, sie liegen in Deutschland bei 60 Prozent.

Der Gast im 4-Sterne-Hotel erwartet ein Spa. Das kann im Zimmerpreis meist nicht eins zu eins verrechnet werden.
Es muss einen kalkulatorischen Eintrittspreis für den Wellnessbereich geben, der alle Kosten abdeckt. Es braucht eine Profitcenter-Rechnung, daran wird sich der Hotelier gewöhnen müssen. Die Mitarbeiter müssen wissen, dass sie gewinnorientiert arbeiten sollen. Nicht nur ein schönes Spa bieten, das vom Logement quersubventioniert wird.

Das heisst, möglichst viele Treatments verkaufen...
Es geht nicht darum , die Palette aller Anwendungs-Möglichkeiten auszureizen. Die Dienstleistung muss perfekt stimmen.

Kann ein Hotelier mit einer Wellness-Anlage mehr verdienen als ohne?

Wenn er es richtig macht. Also nicht als „Me-too“-Produkt, dann wird er bitter enttäuscht werden. Wenn er es richtig macht, geht es ihm so wie unseren Wellness-Hotels, die einen deutlich höheren Umsatz pro Übernachtung ausweisen als der Durchschnitt der deutschen Hotels gleicher Klassifikation.

13 Ihrer Wellness-Hotels haben einen Arzt im Haus. Geht der Trend Richtung Medical Wellness?
Im Moment ist das ein großer Hype, wir begleiten ihn, verkaufen Medical Wellness aber nicht aktiv. Gegenwärtig sind verschiedene Organisationen in Deutschland daran, gemeinsam Medicial-Wellness-Kriterien zu formulieren.

Weshalb ist ihnen Medical Wellness nicht wichtiger?
Der Anteil von Medical Wellness am gesamten Spa-Umsatz eines Hotels bewegt sich heute bei ein paar Prozenten. Es  braucht für alle, die auf Medical Wellness setzen, einen langen Atem. Medical Wellness wird im Hotel nicht die Masse ansprechen. Ich schätze, dass der Umsatzanteil bei den Häusern, die dieses Produkt anbieten, bis 2015 vielleicht auf gut 20 Prozent ansteigen kann.
 

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Wellness-Urlaub Deutsche gehen gern in die Schweiz

In welchem Land würden Sie am liebsten einen Gesundheitsurlaub machen?  Bei dieser Frage des Instituts für Freizeitwirtschaft in München im Rahmen einer groß angelegten Studie zum Gesundheitstourismus der Deutschen bis zum Jahre 2020 hält die Schweiz aktuell den vierten Rang – nach Deutschland – als Wellness Reiseziel Nummer 1. Südtirol und Österreich stehen auf dem zweiten und dritten Platz. Dabei musste Österreich seit der letzten Umfrage in 2002 Federn lassen (Anteil Nennungen vom 30% auf 28% gesunken), während die Schweiz deutlich zulegen konnte (von 16% auf 23%). Vor allem Männer fühlen sich zu einem Wellness-Urlaub in der Schweiz hingezogen (33%), vor allem 20- bis 39-Jährige, Frauen weniger (16%). Über-60-Jährige Männer bevorzugen Wellness in Südtirol. Konkurrenz scheint (noch) nicht aus den Ostländern zu drohen: Ungarn verlor bei den Nennungen (von 10% auf 6%). Als Wachstumssieger ging Thailand hervor (4% auf 12%)

Das Interesse der Deutschen am Gesundheitstourismus ist in den letzten fünf Jahren deutlich gewachsen: um plus 32 Prozent auf 7,2 Mio. Personen Ende 2007. Dabei ist der Anteil der Wellness-Urlaub-Interressierten in den alten Bundesländern wesentlich größer als in den neuen. Wichtigster Quellmarkt ist Nordrhein-Westfalen, aus dem jeder fünfte Interessierte an Gesundheitsurlaub stammt. An zweiter Stelle folgt Bayern, an dritter das Gebiet nördlich von Hannover.

Die meisten, die sich für Wellness-Urlaub interessieren, leben in Zwei-Personen-Haushalten (46%). In den Wellness-Urlaub reist man scheinbar lieber zu zweit mit seinem Partner. Nur 19 Prozent derjenigen, die sich einen Wellness-Urlaub vorstellen können, leben in Single-Haushalten. Ebenso nimmt das Interesse ab, sobald Kinder im Hause sind: Was die Studienverfasser auf das dann zu knappe Haushaltsbudget für einen Gesundheitsurlaub, der heute immer noch tendenziell ein Luxusgut darstellt, zurückführen. Deshalb steigt der Wunsch nach einem Gesundheitsurlaub auch mit steigendem Einkommen: 27 Prozent verdienen mehr als 5000 Euro im Monat, 50 Prozent zwischen 2500 und 5000 Euro. 37 Prozent verfügen über eine Fachhochschul- oder Hochschulreife.

Fast jeder Zweite, der sich für einen Gesundheitsurlaub interessiert, unternimmt auch einen solchen (2007: 3,14 Mio. Personen in Deutschland), zeigen die Ergebnisse der Münchner Freizeitforscher. Um fast 100 Prozent ist die Zahl der Kurzurlaubsreisenden in den letzten 5 Jahren gestiegen.
 




Geprüfte Wellness-Qualität: 1997 wurden die Wellness-Hotels & Resorts in Deutschland - unter dem Zeichen des Wellness-Baums - gegründet. Zu diesem Anlass wurden erstmals Qualitätskriterien für Wellness-Hotels definiert und seitdem kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt. 2005 machen DEHOGA* und IHA** die Grundzüge dieser Qualitätskriterien zum Maßstab für die offizielle Definition eines Wellness-Hotels: eindrucksvolle Anerkennung der Fachwelt für die von unseren Hotels geleistete Pionierarbeit.

* Deutscher Hotel und Gaststättenverband
** Hotelverband Deutschland