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6. August 2003

Wie der Wellness-Bereich profitabel wird

jam.aussenpool-1.jpManche Wellness-Anlagen sind wahre Goldgruben: Sie bringen dem Hotelier schnellen Rückfluss und gute Verzinsung des investierten Kapitals. Vor allem aber sorgen die neu gewonnenen Wellnessgäste für zusätzliche Auslastung und gesunde Zahlen im Kerngeschäft des Hotels: Bei den Übernachtungen und in der Gastronomie. Andere Anlagen indes plagen sich, trotz aufwändiger Ausstattung, mit der Erwirtschaftung der Betriebskosten herum. Von den großen Rendite-Hoffnungen an den vielversprechenden Megatrend Wellness ganz zu schweigen.

Was sind nun die Geheimnisse einer erfolgreichen Wellness-Investition in der Hotellerie? Wie plane, wie realisiere ich diesen Erfolg? Um diese zentralen Fragen ging es beim ersten offenen Wellness-Hotel-Workshop, den der Qualitäts- und Marketingverbund WELLNESS-HOTELS-DEUTSCHLAND im Landhotel Jammertal (Datteln) durchführte.

Hohe Erwartungen der teilnehmenden Hoteliers aus ganz Deutschland knüpften sich an diese Veranstaltung: Seminarleiterin Dagmar Rizzato (Tettnang) hat sich ihre professionelle Qualifikation in den USA erworben. Dort, im Ursprungsland von Wellness, hat sie große Resorts konzipiert, viele Jahre lang persönlich geleitet und betriebswirtschaftlich mitverantwortet: Ein hierzulande seltener Erfahrungsschatz.

Alfons Schnieder, Gastgeber, erfolgreicher Wellness-Hotelier der ersten Stunde und Mitbegründer der WELLNESS-HOTELS-DEUTSCHLAND:

"Auch dem letzten Skeptiker ist mittlerweile klar geworden, dass hinter dem Zauberwort Wellness viel mehr steckt als eine kurzfristige Mode-Erscheinung. Wirtschaftsforscher weisen darauf hin, dass Wellness zum wichtigsten Wachstumsmotor der kommenden Jahrzehnte wird, vergleichbar mit der Bedeutung, die heute etwa die Informationstechnologie hat: Ein Milliardenmarkt also, von dem vor allem die Hotellerie profitieren kann."

"Was in Deutschland allerdings noch fehlt, ist das betriebswirtschaftlich fundierte Praxiswissen. Es gibt zwar viele selbst ernannte Experten, die uns Wellnessprodukte verkaufen möchten, aber kaum wirklich verlässliche Zahlen für den Hotelier. Die Probleme beginnen doch schon, wenn ich den Banken darstellen muss, dass die Investitionen in den neuen Wellnessbereich sinnvoll sind und dass sie sich rechnen. Für uns als mittelständische Hoteliers war das ein Grund, diese Kooperation ins Leben zu rufen. Mit regelmäßigem Erfahrungsaustausch geben wir dem Wellness-Hotelier - und allen, die den Einstieg in diesen wichtigen Markt planen - das erforderliche Fachwissen und praktische Entscheidungshilfen an die Hand: Professionell und kollegial."

An der Hotelpraxis orientierten sich auch die Themen des Workshops:

  • Wie gliedere ich eine neue Wellness-Abteilung erfolgreich in meinen laufenden Betrieb ein?
  • Wie finde, wie leite, wie kontrolliere ich Mitarbeiter, deren Aufgabengebiete für mich selbst noch weitgehend Neuland sind?
  • Wie erhebe und bewerte ich die wichtigsten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen im Wellnessbereich: z.B. Umsatzrentabilität, Auslastungsfaktoren, Effizienz von Mitarbeitern etc.
  • Und nicht zuletzt: Wie und wo finde ich den neuen Wellnessgast, wie spreche ich ihn werblich an? Wie mache ich aus ihm einen Stammgast, der einen kalkulierbaren Beitrag zu meinem Betriebsergebnis leistet?



Dagmar Rizzato betont, es reiche nicht mehr aus, dem Haus einen neuen Badebereich anzugliedern "und dann die Wellnessfahne rauszuhängen". Wichtig ist, dass im ganzen Haus ein durchgängiges, glaubwürdiges Konzept zu erkennen ist: "Eine erfolgreiche Beziehung zum Wellnessgast beginnt beim ersten Kontakt, beispielsweise bei der Buchungsanfrage, spätestens aber beim Einchecken an der Rezeption. Wellness muss zum festen Bestandteil der Unternehmensphilosophie werden."

"Wie gut sind wir wirklich?" - eine Frage, die sich der erfolgsorientierte Wellness-Hotelier immer wieder stellen sollte. Für Kundenbindung, so das Ergebnis des Workshops, sind hohe Service-Standards, fortlaufende Mitarbeiterqualifikation sowie systematische Erfassung von Kundenwünschen und Kundenzufriedenheit unabdingbar. "Der neue Whirlpool allein garantiert keine neuen Stammgäste."

Meinung von Ferdinand Thoma, Seminarteilnehmer und Inhaber des Ferienhotels Auerhahn am Schluchsee, nach zwei spannenden Workshop-Tagen: "Für uns war die Teilnahme an diesem Workshop ein voller Erfolg. Nicht nur der unbezahlbare Erfahrungsaustausch mit gestandenen Kollegen - die ja alle ähnliche Fragen und Probleme auf diesem betriebswirtschaftlichen Neuland haben - sondern auch die praktische Anwendbarkeit für unseren Hotelalltag sind gar nicht hoch genug zu bewerten."

© Foto: Landhotel Jammertal, Datteln-Ahsen


 

Die Kooperation der Wellness-Hotels & Resorts (W-H-R) ist die erste Adresse für Wellness-Erlebnisse und steht seit zwölf Jahren an der Spitze der deutschsprachigen Wellness-Hotellerie. Mittlerweile gehören ihr neben den ersten Pionieren sorgfältig ausgewählte, meist inhabergeführte deutsche Wellness-Hotels sowie internationale Partner im 4- und 5-Sterne-Bereich an. Unabhängige TÜV-Experten testen die Hotels unter anderem unter den Aspekten Großzügigkeit, Innovation und Nachhaltigkeit des SPA-Bereichs. Ein umfangreicher Katalog von Wellness-Hotels & Resorts kann online unter http://www.wellnesshotels-resorts.de und telefonisch unter +49.(0)211.679 69 69 bestellt werden.