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First Class
1. Februar 2007
First Class – Auflage: 24.400 [2/2007]

Eine Sache des Vertrauens

Kaum ein Thema birgt solch eine Dauerbrisanz wie das Outsourcing von Spa-Bereichen: In ökonomisch stabilen Phasen oft als impulsreiche und Gewinn bringende Partnerschaft beschrieben, dient die Maßnahme in Rezessionszeiten v.a. als Kostensenker.

Denn so notwendig heute viele Hoteliers das Angebot eines Wellness-Bereichs finden, das Betreiben von Schwimmbädern, Saunen und Behandlungsräumen mit qualifiziertem Personal schluckt einen großen Teil des Budgets. Externe Betreiber können diese finanzielle Last teilweise übernehmen und bringen häufig die nötige Wellnesskompetenz mit, die zahlreichen Hoteliers fehlt - wenn die Chemie in dieser Partnerschaft stimmt. In jedem Fall gilt: Die Art, wie sich beide Seiten über die Ziele und die Organisation der Spa-Abteilung einig sind, wirkt sich unter allen Umständen auf das Image und den wirtschaftlichen Erfolg des gesamten Hotels aus - im positiven wie im negativen Sinne.

 

First_Class_02/07 Artikel

Ganzheitlich mehr Umsatz

Rund 90 % der zum Qualitätsverbund WELLNESS-HOTELS-DEUTSCHLAND (W-H-D) zugehörigen Häuser führen ihre Spa- und Wellness-Abteilung selbst. Ein Plädoyer für die Eigenregie? First Class sprach mit Gabriele Körner, Spa-Beraterin der W-H-D.

Frau Körner, die Spa- und Wellness-Abteilung gehört zu den größten Investitionsflächen im Hotel. Warum geben viele Hoteliers ihre Regie aus der Hand?

Kein Hotelier würde auf die Idee kommen, Bereiche wie das Speisekartenangebot, den Waren- und Personaleinsatz sowie die Restaurantgestaltung einem Abteilungsleiter allein zu überlassen bzw. mit allen Mitarbeitern zu diskutieren. Anders im Wellness-Bereich: Hier wird zum Teil mit jedem einzelnen Mitarbeiter erörtert, wie lange eine erfolgreiche Behandlung dauern muss, welche Vorbereitungszeit nötig ist, wie der Gast die Behandlung erleben soll oder wie viel Zeit der Behandelnde braucht, um sich für den nächsten Einsatz zu regenerieren.
Viele Hoteliers, mit denen wir vom W-H-D-Beratungsteam darüber sprechen, sind zwar mit den Aufgaben innerhalb des klassischen Hotelbetriebs vertraut, sie können jedoch die Qualität und Wertigkeit eines Großteils der Abläufe und Aufgaben in der Spa- und Wellness-Abteilung nicht so recht einschätzen. Entsprechend fühlen sie sich hilflos und können bei Problemen nicht einschreiten. Es liegt auf der Hand, dass sich bei dieser Bewertung der eigenen Situation die Hoteliers oft für eine Verpachtung der Wellnessanlage entscheiden.

Empfehlen Sie grundsätzlich eine Auslagerung?
Mit dem Outsourcing des Spa- und Wellness-Bereichs gibt der Unternehmer zwar finanzielle Risiken weiter, zugleich verschenkt er aber auch Möglichkeiten, wichtige individuelle betriebliche Entscheidungen, die unweigerlich mit dem Gesamtunternehmen verknüpft sind, bestimmen zu können. Viele Hotelunternehmer verkennen das Potential, das im Betrieb einer Wellnessabteilung liegt: Professionell geführte Wellness-Bereiche sind in der Lage, 20 % und mehr des Gesamtumsatzes eines Hotels zu erwirtschaften! Als Empfehlung gilt daher ebenso wie etwa im Restaurant oder im Hotelbetrieb: Die Regie sollte nur der Unternehmer selbst führen!

 

 




Geprüfte Wellness-Qualität: 1997 wurden die Wellness-Hotels & Resorts in Deutschland - unter dem Zeichen des Wellness-Baums - gegründet. Zu diesem Anlass wurden erstmals Qualitätskriterien für Wellness-Hotels definiert und seitdem kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt. 2005 machen DEHOGA* und IHA** die Grundzüge dieser Qualitätskriterien zum Maßstab für die offizielle Definition eines Wellness-Hotels: eindrucksvolle Anerkennung der Fachwelt für die von unseren Hotels geleistete Pionierarbeit.

* Deutscher Hotel und Gaststättenverband
** Hotelverband Deutschland