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Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung
28. März 2009
Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung – Auflage: 23.300

Wellnesshoteliers sind optimistisch

Ferienreisen in Deutschland liegen im Trend / Häuser mit hochwertigem Angebot profitieren / Wellness-Klassik ist beliebt

Die Deutschen packen weiterhin die Koffer, suchen aber verstärkt Reiseziele in der Nähe, sie verreisen kürzer und buchen spontaner. Das ist der gemeinsame Nenner zahlreicher aktueller Marktuntersuchungen. "von diesem veränderten Reiseverhalten wird die Wellnessbranche profitieren", sagte Michael Altewischer, Geschäftsführer der Wellness Hotels Deutschland (W-H-D), auf der Reisemesse ITB in Berlin.

 

 

AHGZ-28.3.09



Die Basis für diese positive Prognose liefert die im Januar und Februar 2009 geführte Umfrage der W-H-D und des Internetportals Beauty 24 unter insgesamt 151 Hotelpartnern: Demnach erwarten mehr als 50 Prozent der Hoteliers im Jahr 2009 eine eher steigende Nachfrage und rund 44 Prozent rechnen mit unverändertem Buchungsverhalten ihrer Gäste. Nur knapp 5 Prozent der Beherberger kalkulieren eher rückläufige Zahlen. Im Jahr 2008 ist die Nachfrage von Urlauben in diesem Segment um 33 Prozent gestiegen, 11 Prozent stellten sogar eine sehr starke Steigerung fest und für rund 25 Prozent blieben die Buchungen im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Der Wellnessanbieter Beauty 24 verzeichnet nach eigenen Angaben im Jahr 2008 ein Umsatzplus von 40 Prozent. „Wenn wir genau auf die Kundenbedürfnisse schauen, sind ähnlich gute Zahlen auch für 2009 zu erwarten“, so Altewischer zuversichtlich.


Qualität zu fairen Preisen

Eine Onlineumfrage der Wellness-Experten unter 1484 Kunden belegt: Für die meisten Reisenden ist das Preis-Leistungs-Verhältnis das ausschlaggebende Buchungskriterium. Sie wählen bevorzugt Ziele in der näheren Umgebung und buchen verstärkt Arrangements mit Festpreisen. Die Bucher verzichten auf kostspielige Zusatzanwendungen und Extrakosten. Hoteliers, die kontinuierlich in ihre Anlage investieren, profitieren spätestens jetzt von dem hohen Qualitätsanspruch der Zielgruppe. Denn eine gute Ausstattung des Hotels ist ihr wichtig. Dabei legt sie besonderen Wert auf ein großes Hotelzimmer, gute Gastronomie, ein großes Bad und ausreichend Ruhezonen. Und Vertrautes ist gefragter denn je: "Unsere Kunden wünschen sich keine Experimente oder ausgefallene Programme mehr", berichtet Altewischer. Heute stehen Entspannung und das Gefühl von Komfort statt trendiger Anwendungen wieder im Vordergrund. "Das erklärt, warum Leistungen wie exotische und asiatische Anwendungen an Nachfrage verlieren", so der W-H-D-Gescfiäftsführer. Medical Wellness zähle ebenso dazu. Nur knapp 6 Prozent der Hoteliers registrierten eine gesteigerte Nachfrage für diese Angebote, im Jahr 2007 verzeichneten dies noch rund 13 Prozent der Gastgeber. "Medical Wellness als neuer Hype findet nicht statt, sondern positioniert sich als Zusatzprodukt", stellte Michael Altewischer fest.


Kritische Kundinnen

Klassische Anwendungen wie Ganzkörperanwendungen und Wohlfühlmassagen seien wieder stark im Kommen. Denn eine umfassende Behandlung vermittele das Gefühl, eine hohe Leistung zu einem fairen Preis zu erhalten. Das Reiseverhalten ändert sich, die Kunden bleiben die gleichen. Die typische Wellness-Kundin ist laut Roland Fricke, Geschäftsführer von Beauty 24, rund 40 Jahre alt und bucht meist für zwei Personen. Rund 62 Prozent von ihnen nutzen dafür das lnternet, Männer nur zu etwa 54 Prozent Vorher achtet das weibliche Geschlecht jedoch genau auf das Preis-Leistungs-Verhältnis (68 Prozent), Männer jedoch nur zu rund 48 Prozent. Die Kundin klärt im Vorfeld die Ausstattung des Domizils, die gewünschten Kriterien und welche Arrangements für einen Festpreis buchbar sind. Sie reist am liebsten mit dem eigenen Partner (80 Prozent), rund ein Viertel kommt mit der Freundin. Im Vordergrund steht dabei die Entspannung, außerdem das Gefühl, sich etwas Besonderes zu gönnen.

Fazit: Die Branche muss sich auf eine wellnesserfahrene, kompetente Kundin einstellen. Das heißt auch, dass sich Hoteliers mit Mogelpackungen keinen Gefallen tun. Vielmehr müssen sie die Leistungen transparent kommunizieren. Ebenso wichtig sind Angebote, die den Partner einbinden und zufriedenstellen, beispielsweise Golf, Mountainbiken, geführte Wanderungen und Massagen.

Mehr zu diesem Thema unter www.ahgz.de/ s/wellness




Geprüfte Wellness-Qualität: 1997 wurden die Wellness-Hotels & Resorts in Deutschland - unter dem Zeichen des Wellness-Baums - gegründet. Zu diesem Anlass wurden erstmals Qualitätskriterien für Wellness-Hotels definiert und seitdem kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt. 2005 machen DEHOGA* und IHA** die Grundzüge dieser Qualitätskriterien zum Maßstab für die offizielle Definition eines Wellness-Hotels: eindrucksvolle Anerkennung der Fachwelt für die von unseren Hotels geleistete Pionierarbeit.

* Deutscher Hotel und Gaststättenverband
** Hotelverband Deutschland