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NRZ Niederrhein
5. März 2013
NRZ Niederrhein – Auflage: 100.000

Wer hat’s erfunden? Klar, wir! - Autorin: Heike Waldor-Schäfer

Micheal Altewischer ist immer locker und meist völlig entspannt – quasi von Berufs wegen. Ein Gespräch über Wellness früher und heute, über Kinder und Kosmetik und über den Niederrhein

NRZ Clipping

Als Michael Altewischer Anfang unseres Jahrtausends beschloss, nicht mehr normaler Hoteldirektor sein zu wollen sondern lieber Geschäftsführer in einer jungen Partnergemeinde aufstrebender Wellness-Hotels, da war für viele Zeitgenossen Wellness gleichzusetzen mit Kosmetik und ein Spa war eine Beauty-Farm. Die Zeiten ändern sich. Dem Niederrhein ist der Niederrheiner (aus Kleinenbroich) Micheal Altewischer treu geblieben, seinem Job auch: Der 51-Jährige hat nach wie vor sein Büro in Düsseldorf. Und ist dort Geschäftsführer einer exquisiten Hotelkooperation, mit dem etwas sperrigen Nahmen „Wellness-Hotels & Resorts“.

Guten Tag, Herr Altewischer. Na, heute ganz entspannt?
(lacht) Na ja, nicht so ganz. Ein bisschen Stress habe ich schon...

Morgen beginnt die ITB, die weltweit größte Touristikmesse in Berlin...
...ja und wir richten zum achten mal inzwischen das Fachforum Wellness aus – mit Vertretern aus Europa, Amerika, Asien. 

Aber eigentlich haben die Niederrheiner ja Wellness erfunden.
(lacht sehr herzlich) Kann man sagen. Den Niederrhein an sich, um jetzt mal Hanns Dieter Hüsch zu bemühen, muss man in der Tat einfach mal erleben. Die Landschaft ist klasse. Die Ruhe, die Weite – das hat was. Das ist Wohlfühlen, zum Entspannen.

Und es waren Weseler, die den Startschuss zur Gründung der Wellness-Hotels & Resorts, damals noch „Wellness-Hotels Deutschland“, mitgaben.
Ja. Das Waldhotel Tannenhäuschen in Wesel gehörte zu den Gründungsmitgliedern, damals, 1997. Da waren wir noch ein kleiner Kreis mit etwa 20 Häusern. Heute vertreten wir 50 Mitgliedshotels in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in den Niederlanden. Die Weseler sind immer noch ein Flaggschiff.

Und konnten Sie solche Fotos liefern?
Natürlich. Zum Glück aber ist Wellness schon lange nichts mehr nur für Frauen, auch wenn die Mädels deutlich in der Überzahl sind. Aber: Immer mehr Männer entdecken das auch für sich. Die Bedürfnisse sind andere, und darauf muss der Markt reagieren.  

Zum Beispiel?
Frauen entspannen gern am Pool, lesen, genießen den Blick in den Garten und eine Massage, machen vielleicht Yoga. Männer wollen oft Action, Wandern, Biken...

...und anschließend in den Whirl-Pool.
Ja, und in die Sauna. Aber auch auf die Massageliege. Und wenn man dann mal ausprobiert, wie entspannend und erfrischend eine gute Männerkosmetik ist, dann hat sich das mit dem Gurkenscheiben-Image schnell erledigt.

Ist Wellness nach wie vor ein wachsender Markt?
Ja. Knapp 65 Prozent unserer Partnerhoteliers erwarten auch in 2013 ein Wachstum. Nach wie vor stehen kurze Auszeiten hoch im Kurs. Hauptzielgruppe bleibt die Altersgruppe der 30-49-Jährigen, das sind die, die in der Rushour des Lebens sind. Da braucht man die Ausfahrt auf den Parkplatz der Verschnaufpausen. Wobei: Wellness ist nicht mehr Verwöhn- und Streichelwellness, die wir vor zehn Jahren hatten. Heute wollen die Leute Wellness mit Nutzen, also nicht mehr: Leg dich hin und fühl dich wohl, sondern eher ein was macht es mit mir, was kann ich tun für mich. Immer mehr Gäste hören ganz bewusst in sich hinein.

Im letzten Jahr hat die Branche eine neue Zielgruppe entdeckt: Familien.
Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen. Immer mehr Hoteliers planen Appartements und Ferienwohnungen speziell für Familien.

Das dürfte eine Menge Konfliktpotenzial bieten. Ein romantisches Dinner und am Nachbartisch, mit Verlaub, Kindergebrüll. Eine entspannte Auszeit am Pool und Badeaction für die lieben Kleinen...
Wellnessurlaub und Kinder müssen sich nicht ausschließen. Die Hoteliers stehen vor Herausforderungen – aber sie haben auch schon reagiert. Mit klaren Regelungen für Pool- und Saunazeiten etwa. Aber sie müssen sich auch klar positionieren: Möchte ich ein Ferienhotel mit Wellness-Angebot sein oder ein Hotel mit der Kernkompetenz Wellness. Will ich Familien mit Kindern ansprechen, oder fokussiere ich mich als Hotelier auf Gäste, die Ruhe und Entspannung suchen?

Entschleunigen, durchatmen, dabei die Natur erleben und den Blick auf Wasserlandschaften gleiten lassen – da können wir am Niederrhein eigentlich prima mithalten.
Und ob. Jetzt müssen nur noch die Kommunen begreifen, dass herkömmliche Schwimmbäder ausgedient haben. Was ist denn sexy an einem klassischen Hallenbad, in dem man nur seine Bahnen ziehen kann? Statt dessen müssen Bäder mit Spaßfaktor her. Da ist Kreativität gefragt.

Und was tun Sie, um Körper, Geist und Seele in Balance zu halten?
Wandern! Ein ordentlicher Spaziergang, so anderthalb bis zwei Stunden stramm durch, wo man dann so richtig durchgepustet wird. Und Rad fahren, natürlich. Ich bin ja Niederrheiner.

 

 

 




Geprüfte Wellness-Qualität: 1997 wurden die Wellness-Hotels & Resorts in Deutschland - unter dem Zeichen des Wellness-Baums - gegründet. Zu diesem Anlass wurden erstmals Qualitätskriterien für Wellness-Hotels definiert und seitdem kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt. 2005 machen DEHOGA* und IHA** die Grundzüge dieser Qualitätskriterien zum Maßstab für die offizielle Definition eines Wellness-Hotels: eindrucksvolle Anerkennung der Fachwelt für die von unseren Hotels geleistete Pionierarbeit.

* Deutscher Hotel und Gaststättenverband
** Hotelverband Deutschland