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First Class
1. Oktober 2009
First Class [10/2009]

Energiearmes Schwitzen

Ein Wellnessberich ohne Sauna ist wie eine Suana ohne Hitze - und dafür bedarf es einer großen Portion Energie. Inzwischen gibt es auch in diesem Bereich Möglichkeiten, Betriebskosten einzusparen.

Zahlreiche Wellnesshotels betreiben ihre Saunen vergleichsweise Energie sparend, ohne dass es ein besonderes Thema ist. In inhabergeführten Häusern nehmen sich diesem Aspekt nicht selten die technikaffinen Hausherren an, die häufig für das gesamte Hotel ein effizientes und Ressourcen sparendes Energieversorgungssystem mitentwickelt haben. Im Dünenmeer Hotel & Spa im Ostseebad Dierhagen, das ein Mitglied des Düsseldorfer Qualitätsverbunds Wellness-HotelsDeutschland (W-H-D) ist, z. B. arbeitet Gerd Silchmüller, der Ehemann der Direktorin Marlies Lohmann, mit einem Spitzenlastmanagement: Dabei werden Verbrauchspitzen, die durch mehrere gleichzeitig laufende elektrische Aggregate entstehen, gleichmäßig verteilt. Der Energieverbrauch in der Küche wird so z. B. mit dem des Schwimmbads verknüpft. Eine effektive Methode, bestätigt auch Hotelpower, eine Energieplattform für die Hotellerie. Zu den wichtigsten Energiesparempfehlungen zählt für diese Plattform allerdings, dass bei einer wechselnden Auslastung die Sauna- und Dampfbadanlagen bedarfsgerecht gesteuert werden - wahlweise mit einem Aktivierungstaster für die Gäste. In erster Linie setzt auch das Landhotel Jammertal, die Wellnesshochburg in Datteln mit neun Saunen, auf diese Methode. "Aus Erfahrung wissen wir, dass die meisten Gäste erst ab gegen 10.30 Uhr die Sauna besuchen", berichtet die Spa-Verantwortliche Antje Dahlke. "Entsprechend wenige Kabinen werden daher bereits um 9 Uhr hochgefahren. " Gerade im Sommer, wenn der Außenbereich des Hauses stark genutzt wird, kann das W-H-D-Hotel dadurch echte Energieeinsparungen erreichen.

 

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Wärme rückführen

 

Die Saunahersteller halten inzwischen auch diverse klimafreundliche Lösungen bereit. Klafs in Schwäbisch Hall z. B. hat das Green Sauna-Paket Professional aufgelegt, das Energieeinsparungen von bis zu 35 % pro Jahr verspricht. Dabei regelt ein Klima-Manager per Sensortechnik die unterschiedlich benötigte Frischluftzufuhr in der Sauna, die durch schwankende Besucherzahlen entsteht, und vermeidet so unnötige Wärmeverluste über die Lüftung. Zudem sorgt die EcoPlus Thermodecke am Deckenaufbau dafür, dass die Wärme deutlich länger im Saunainnenraum verbleibt. Baum's Holzteam aus Eschweiler, ein Mitglied von Hufland e. V, ein Verbund für den Bau individueller Thermenanlagen, hat ein Sauna-Wärmerückgewinnungssystem entwickelt, da ein Großteil der Energie über die Zu- und Abluft verloren geht. Dieses holt die nach außen geführte Wärme wieder in die Kabine zurück und wärmt sie durch die Energie der Abluft so an, dass sie nicht mehr sehr stark aufgeheizt werden muss. Der Grad der Energieeinsparung ist von den genauen Temperaturverhältnissen der Zuluft, Abluft etc. abhängig. Am effektivsten arbeitet das System, wenn es abhängig von der Personenzahlbelegung gesteuert wird. B+S Finnland Sauna aus Dülmen, u. a. Ausstatter des Dünenmeer Hotel & Spa, setzt auf einen Spezial-Kombi-Ofen, der durch einen Luftbefeuchter und die gleichmäßig verteilte Strahlungswärme ein mildes Klima schafft. Durch die Kombination der Holzbefeuerung mit elektrischer Zusatzleistung heizt er bei 10 kW z. B. die Maa®-Sauna mit 120° ein. Ausgestattet mit einer Nachflammkammer wird wenig Brennholz gebraucht. Das Sparen wird so immer leichter gemacht.




Geprüfte Wellness-Qualität: 1997 wurden die Wellness-Hotels & Resorts in Deutschland - unter dem Zeichen des Wellness-Baums - gegründet. Zu diesem Anlass wurden erstmals Qualitätskriterien für Wellness-Hotels definiert und seitdem kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt. 2005 machen DEHOGA* und IHA** die Grundzüge dieser Qualitätskriterien zum Maßstab für die offizielle Definition eines Wellness-Hotels: eindrucksvolle Anerkennung der Fachwelt für die von unseren Hotels geleistete Pionierarbeit.

* Deutscher Hotel und Gaststättenverband
** Hotelverband Deutschland