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1. April 2008
Wellness Magazin der Sächsischen Zeitung – Auflage: 30.000 [11/2008]

Auszeit im Doppelpack

Wellness zu zweit macht meht Spass als allein und liegt absolut im Trend.

 

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Romantik – was für ein Schlagwort in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Erwartungen und Ansprüche verbergen sich dahinter. Und das auch im Alltag. In den letzten Jahren nutzen Hotel-Betreiber hierzulande wie in den Nachbarländern genau diese Suche nach dem Besonderen. Lange hatte Wellness-Urlaub recht wenig mit Romantik zu tun. Denn die Paare sahen sich nur selten. Er war bei der Massage, sie bei der Stone-Therapie. Er ging zum Schwimmen, sie zur Kosmetik. „Wellness zu zweit ist nun zum Trend geworden“, sagt Angelika Campbell vom Verband Wellness-Hotels-Deutschland. „Unsere 50 qualitätsgeprüften Häuser haben sich darauf eingestellt.“ Unter anderem mit abgetrennten Massage-Separees, Privatsaunen, Doppelwhirlpools und Zweier-Ruheräumen.


Abgeschiedenheit und Ruhe für Harmonie

Das Angebot vermehrt sich rasant. Zahlreiche Befragungen untermauern dies. Die des Internetportals beauty24 beispielsweise zeigt, das 65,5 Prozent der Interviewten angeben, das Wellness das Wohlbefinden und das Verlangen nach Sinnlichkeit steigert. 52,5 Prozent schreiben dem entspannten Ambiente eine wichtige Rolle zu, und 47,7 Prozent glauben, dass Abgeschiedenheit und Ruhe entscheidend für die Harmonie sind. Um dem gerecht zu werden, offeriert man Verwöhn-Bäder. Auf Doppelmassage-Liegen genießen die Paare gleiche oder auch unterschiedliche Anwendungen, oft gibt es die Möglichkeit, zu zweit im Rasulbad zu relaxen. Alpenrosenfußbad mit stimulierender Fußmassage für beide zählt zu den Favoriten, genau so wie die Salbung mit Liebeslotion.

„Unsere Partner-Rituale, Paaranwendungen oder auch Double Treatments genannt, erfreuen sich bei unseren Gästen großer Beliebtheit,“ sagt Marlies Lohmann, Direktorin von Dünenmeer Hotel & Spa,  Fischland/Darß. Dazu zählt in ihrem Haus das „Junge-Heilbad“, bestehend aus Dampfbad mit Gewürzkräutern in der Sauna, sanften Milch-Salz-Peeling, Massage mit weichen Bürsten, während man im fein zerstäubten Aromaheilölbad den Blick auf die Ostsee genießt. Besonders gerne werden zudem Anwendungen in Verbindung mit Massagen gebucht, die natürlich auch mit der besten Freundin funktionieren.“ Das Programm „Sonnenkreise“ geht noch einen Schritt weiter:  dabei lernen Paare gegenseitige Massagetechniken.

 

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Warme Schokolade und wohlige Bäder

Besonders nachgefragt in einigen Hotels ist das Romantik-Schokobad. Die Körper bekommen ein Peeling mit Kakaobutter, eine Kakaopflegepackung in der Wärmekabine sowie eine Hot-Chocolate-Massage. Durch die Zusammensetzung der Pflegeprodukte ist es gleichzeitig eine Aroma-Therapie mit dem aphrodisierenden Duft frischer Schokolade. Straffung und Rückfettung der Haut sind angenehme Nebeneffekte. „Highlight ist aber für viele Gäste das gemeinsame Bad in großen Wannen,“ so Angelika Campbell. Farblicht-Sitzungen werden zusammen abgehalten, Wasserbettmassagen sorgen für ein wohliges Empfinden. Eine Traum-Reise auf dem Wasserklangbett mit Mind-Machine lädt zum Duett-Träumen ein.

Das nicht ausschließlich Verliebte, Verlobte oder Verheiratete gern gemeinsam die freien Tage mit Beauty- und Wellness-Anwendungen verbringen, erwähnt ebenso Nicole Resch, verantwortlich für die Pressearbeit des Hotels Mediterranee Golf & Spa Resort in Nibione, Italien: „Sommer, Sonne, Strand und Meer in Kombination mit Schönheits- und Spa-Behandlung locken speziell in der Vor- und Nachsaison viele Damen-Cliquen an die Adria. Im Mediterranee verbinden sie italienische Dolce Vita mit einem exklusiven Wellness-Urlaub.“ Beispielsweise mit einer Hamam-Anwendung für zwei Personen in der speziellen Privatsuite. Dieses Reinigungsritual lade zum Relaxen und Lachen ein.

 

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Wasser und Musik für Vertrautheit

Das Landhotel Jammertal im Münsterland setzt für die Romantik ein ganz besonderes Zeichen. „Dort gibt es einen Privatstrand,“ sagt Verbands-Sprecherin Angelika Campbell. „Das Paar kann ungestört den Tag verbringen, ist von den anderen Gästen abgeschirmt.“

Beim „Aqua-Balancing“ wird die Auftriebskraft des Körpers im Wasser für ein intensives Gemeinschaftserlebnis genutzt. Dabei schweben die Partner – gestützt durch die Luftkissen – abwechselnd mit geschlossenen Augen zu sanfter Musik auf dem warmen Wasser, vom jeweils anderen in ruhigen Schwüngen geführt. „Paare, die solche Anwendungen genossen haben, berichten von einem neuen Gefühl der Vertrautheit, von tiefer Entspannung und Ruhe,“ so Angelika Campbell. „Ganz offenbar wirkt der wohltuende Einfluss des Wassers auf das Herz und Kreislauf außerdem positiv auf Psyche und Stimmung.“

 

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Richtige Dosierung für die Entspannung

Letztere sollte bei einem solchem Ausflug natürlich gut sein. Deshalb warnen Experten vor Hektik und zu viel Unternehmungsgeist. Der Versuch, so viele Wellness-Angebote wie möglich zu absolvieren, ist meist zum Scheitern verurteilt. Denn Anwendungen wie Sauna – hier sind maximal drei Gänge zu empfehlen, da der Körper sonst zu stark ermüdet -, Dampfbad und Massage können eine Belastung für Organismus sein. Die Folge: Körperliches Unwohlsein kann das abendliche Candle-Light-Dinner zu einer Anstrengung machen. „ Man möchte ja seinen Partner nicht ausgepowert vor sich sehen,“ unterstreicht Angelika Campbell. Genuss steht im Mittelpunkt und nicht das Abarbeiten einer Liste von Vergnügungen. Wie immer kommt es auf die richtige Dosierung an. Pausen zwischen den einzelnen Anwendungen müssen eingeplant werden. Hilfestellung dazu hält das Personal des jeweiligen Hotels bereit. Außerdem sollten sich Paare bereits vor ihrem Urlaub ein paar Gedanken machen. „Wünsche und Bedürfnisse müssen klar sein,“ so Michael Altewischer, Geschäftsführer des Verbands Wellness-Hotels-Deutschland. „Freiräume gehören selbst bei einem romantischen Wochenende unbedingt dazu.“ Damit sich der positive Effekt nicht ins Gegenteil verkehrt.


Spezielle Behandlung für die Männer

Unterstützend kommt bei dieser Problematik dazu, dass in den letzten Jahren die Männer die Körperpflege für sich entdeckt haben. Es wundert wohl niemanden mehr, wenn es sich ein Herr auf der Kosmetikliege gemütlich macht. Viele Hotels bieten genau das an. „ Natürlich bekommen die Männer eine auf die Bedürfnisse abgestimmte Behandlung,“ betont Angelika Campbell. Bei Massagen setzten Experten beim starken Geschlecht vor allem auf die Stimulation der Muskeln, was gemeinhin unter dem Begriff Sportmassagen zusammengefasst wird. Das Lieblingsgetränk der Männer – Bier – spielt eine große Rolle. So gibt es Gesichtsmasken mit Hopfensaft, Spülungen zur Kräftigung der Haare. Und natürlich das Bierbad. „Das ist wirklich sehr beliebt,“ sagt Angelika Campbell. Viele Hotels haben das, was noch vor Jahren belächelt worden wäre, mittlerweile im Repertoire.
Auch hier zeigen Zahlen des Portals beauty24 den Trend auf. 2006 kamen 38 Prozent der Buchungen von Männern, das entspricht einer Steigerung von fast zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Tendenz weiter steigend. Zusätzlich lässt sich eine erhöhte gesellschaftliche Akzeptanz ablesen. Laut einer Kundenbefragung unter mehr als 600 Personen befürworteten 85 Prozent, dass sich Männer um ihr Äußeres und Wohlbefinden kümmern. Wenn sie das bei einem gemeinsamen Wellness-Wochenende tun, steht der Entspannung des Paares wohl nichts mehr im Weg.
 

 

 




Geprüfte Wellness-Qualität: 1997 wurden die Wellness-Hotels & Resorts in Deutschland - unter dem Zeichen des Wellness-Baums - gegründet. Zu diesem Anlass wurden erstmals Qualitätskriterien für Wellness-Hotels definiert und seitdem kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt. 2005 machen DEHOGA* und IHA** die Grundzüge dieser Qualitätskriterien zum Maßstab für die offizielle Definition eines Wellness-Hotels: eindrucksvolle Anerkennung der Fachwelt für die von unseren Hotels geleistete Pionierarbeit.

* Deutscher Hotel und Gaststättenverband
** Hotelverband Deutschland