Das Wellness-Lexikon der Wellness-Hotels & Resorts

Ein kleines ABC für Ihren Wellnessurlaub

Die Angebote in Wellnesshotels enthalten oft Fachausdrücke, die nicht jedem geläufig sind bzw. geläufig sein können. Die wichtigsten Stichworte zum Thema Wellness und Wellnessurlaub haben wir hier für Sie in unserem ABC der Wellness Begriffe zusammengestellt und erläutert. Ein Hinweis für Ihre Recherche: Die Suchfunktion des Wellness Lexikons unterstützt auch Wort-Anfänge. So müssen Sie nicht den exakten Wortlaut ins Suchfeld eintragen.



Fußbad - warmes oder kaltes Bad für Füße und Beine

Als die Menschen früher noch oft zu Fuß unterwegs waren, wurde ihnen zur Begrüßung oft ein Fußbad angeboten. Diese nette Geste ist in der heutigen Zeit, in der man sich eher sitzend fortbewegt, leider verloren gegangen. Vor mehr als hundert Jahren entdeckte jedoch Sebastian Kneipp die heilsame Wirkung von Wasser und machte diese Behandlungsmethode bekannt.

Dabei umfasst ein Fußbad nicht nur die Füße, sondern erstreckt sich über die Unterschenkel bis hin zu den Knien. Bei einem solchen „Halbbad“ müssen die Beine bis über die Waden in Wasser getaucht werden.

Ein kaltes Fußbad härtet ab, hilft  nach einem anstrengenden Tag zu entspannen und wirkt gegen Schlaflosigkeit. Es kann auch gegen Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Hitzewallungen lindern. Empfohlen wird eine Dauer von fünfzehn bis sechzig Sekunden bei einer Temperatur von ca. fünfzehn Grad. Danach am besten ohne Abtrocknen warme Strümpfe anziehen und sich leicht bewegen bis die Füße warm und trocken sind.

Warme Fußbäder helfen gegen Kälte, wirken aber vor allen Dingen entkrampfend und gegen Nervosität. Ein warmes Fußbad dauert weit länger als ein kaltes: Es sollte bei einer Temperatur von ca. achtundzwanzig Grad ungefähr dreißig Minuten dauern, bei sechsunddreißig bis achtunddreißig Grad ca. 20 Minuten. Durch kaltes Abduschen nach dem Fußbad wird die Wirkung noch verstärkt.  Bei Krampfadern oder Venenthrombosen wird von einem warmen Fußbad abgeraten.

Wechselbäder helfen z.B. gegen Kopfschmerzen und Migräne. Ein Behälter wird mit ca. achtunddreißig Grad warmen Wasser füllen, den anderen mit etwa achtzehn Grad kaltem Wasser. Jeweils beide Beine fünf bis zehn Minuten in das warme, dann etwa fünf bis zehn Sekunden in das kalte Wasser tauchen. Dreimal wiederholen. Immer mit einem kalten Bad enden und anschließend Wollsocken anziehen und herumlaufen.

Grundsätzlich sollte keine Seife in ein Fußbad gegeben werden, da Seife den Säureschutzmantel der Haut angreifen und Ekzeme und Pilzerkrankungen hervorrufen kann.

Ein Fußbad ist also kein bloßes Reinigungsritual der untersten Körperteile, sondern kann durchaus auch einen therapeutischen Effekt haben.

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