Das Wellness-Lexikon der Wellness-Hotels & Resorts

Ein kleines ABC für Ihren Wellnessurlaub

Die Angebote in Wellnesshotels enthalten oft Fachausdrücke, die nicht jedem geläufig sind bzw. geläufig sein können. Die wichtigsten Stichworte zum Thema Wellness und Wellnessurlaub haben wir hier für Sie in unserem ABC der Wellness Begriffe zusammengestellt und erläutert. Ein Hinweis für Ihre Recherche: Die Suchfunktion des Wellness Lexikons unterstützt auch Wort-Anfänge. So müssen Sie nicht den exakten Wortlaut ins Suchfeld eintragen.


Sanarium  -  Sauna mit niedrigen Temperaturen (ca. 60°) und 50% Luftfeuchtigkeit

Sanarium - was ist das?

Das Sanarium ist eine Abwandlung der traditionellen finnischen Sauna. Sie lässt sich zwischen der klassisch heißen und trockenen Sauna sowie den Dampfbädern einordnen.

Wie funktioniert ein Sanarium?

Das Sanarium kann als eine "sanfte" Niedertemperatur-Sauna mit ca. 50% Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um ca. 60° C beschrieben werden. Aus diesem Grund ist sie auch insbesondere für Saunaanfänger geeignet. Der Aufenthalt wird außerdem von Menschen vertragen, denen die klassische Sauna nicht gut bekommt. Aufgüsse mit verschiedenen ätherischen Ölen und Aromen unterstützen das Wohlgefühl während des Sanarium-Besuchs. Außerdem wird häufig die Farblichttherapie eingesetzt, die mithilfe der Kraft der Farben das Wohlbefinden zusätzlich positiv beeinflusst.

Was heißt Sanarium?

Sanarium ist ein geschützter Begriff der Firma Klafs. Sie steht für ein besonderes  Saunamodell, auf das die Firma einen Patent angemeldet hat. Umgangssprachlich werden die Begriffe Sanarium und Biosauna oft synonym verwendet.

Wie lange ins Sanarium?

Die Aufenthaltsdauer im Saunarium sollte nicht länger 30 Minuten betragen. Ein Besuch des Sanariums hat zahlreiche positive Wirkungen auf den gesamten Körper. So fördert die Wärme die Mobilität von Muskeln und Gelenken, stärkt das Immunsystem und wirkt entspannend auf Lunge und Bronchien. Außerdem senkt das besondere Klima in einem Sanarium den Blutdruck und pflegt die Haut. So reinigt ein Besuch im Sanarium die Haut, speichert Feuchtigkeit besser und unterstützt die Aufnahme von Mineral- und Nährstoffen.

Weitere Vorzüge, die sich bei dem Besuch eines Sanariums ergeben, sind:

  • Eine entspannende Wirkung
  • Eine Stärkung des Immunsystems
  • Regeneration des Körpers
  • Verbesserung des Hautbilds
  • Kräftigung des Kreislaufs

Durch die für eine Sauna milden Bedingungen haben Auszeiten im Sanarium nicht nur präventive gesundheitliche Vorteile, sondern eignen sich auch zur Verbesserung unterschiedlicher Erkrankungen. Dazu zählen:

  • Stoffwechselstörungen
  • Störungen der Durchblutung
  • Chronische Rückenschmerzen
  • Verspannung der Muskulatur
  • Beschwerden des Herz-Kreislauf-Systems

Es gibt jedoch auch körperliche Erkrankungen, bei denen ein Besuch des Sanariums vermieden werden sollte. Zu diesen gehören:

  • Herzschwäche
  • Asthma
  • Entzündungen im Körper
  • Nierenproblemen
  • Akuten Infekten