Das Wellness-Lexikon der Wellness-Hotels & Resorts

Ein kleines ABC für Ihren Wellnessurlaub

Die Angebote in Wellnesshotels enthalten oft Fachausdrücke, die nicht jedem geläufig sind bzw. geläufig sein können. Die wichtigsten Stichworte zum Thema Wellness und Wellnessurlaub haben wir hier für Sie in unserem ABC der Wellness Begriffe zusammengestellt und erläutert. Ein Hinweis für Ihre Recherche: Die Suchfunktion des Wellness Lexikons unterstützt auch Wort-Anfänge. So müssen Sie nicht den exakten Wortlaut ins Suchfeld eintragen.


Sauna  -  traditionelles Schwitzbad zur Stärkung des Immunsystems

Das Schwitzen in trockener oder feuchter Hitze lässt sich bis in die Steinzeit zurückverfolgen. Das Steinschwitzbad war über die ganze nördliche Halbkugel von Amerika bis Asien verbreitet.  Dabei wurden glühende Steine und Hanfkörner  in einen Topf in der Mitte eines Zeltes geworfen. Dadurch entstand starker Dampf, der zur Reinigung diente. Das Baden in Wasser war unbekannt. Beeinflusst von den Steinschwitzbädern der Urzeit entwickelte sich das Badewesen der Griechen und Römer. Höhepunkte waren so gigantische Anlagen wie die Diokletiansthermen in Rom, die bis zu dreitausend Personen aufnehmen konnten.

Regelmäßige Saunabesuche stärken das Immunsystem, trainieren Herz und Kreislauf und sind außerdem gut für die Haut.  Im Gegensatz zu einer Dampf- und Feuchtsauna ist die Temperatur bei einer Trockensauna relativ hoch bei einer sehr geringen Luftfeuchtigkeit. In der Regel herrschen in einer Trockensauna Temperaturen zwischen 85°Celsius und 100° Celsius bei einer Luftfeuchtigkeit von unter 25%.

Vor dem ersten Saunagang sollte man sich duschen und danach gründlich abtrocknen, da trockene Haut schneller schwitzt als feuchte. Beim ersten Saunagang sollte man nicht länger als acht bis zehn Minuten in der Hitze bleiben. Dabei gilt: je höher die Bank ist, desto höher ist auch die Temperatur. Grundsätzlich ist es effektiver und gesünder, kurz aber heftig auf den oberen Bänken zu schwitzen. Allerdings sollte immer das eigene Wohlbefinden im Vordergrund stehen. Die letzten ein bis zwei Minuten sollten auf der unteren Bank sitzend verbracht werden, um den Kreislauf zu stabilisieren.

Nach dem Saunagang folgt die Abkühlungsphase. Um den Kreislauf zu schonen und das Herz langsam auf die Kälte vorzubereiten, folgt der kalte Guss vom rechten Fußgelenk über die Beine und Arme Richtung Herz.

Nach jedem Saunagang folgt eine Ruhephase, um den Körper zu entspannen. Diese Phase sollte mindestens genauso lang sein wie der eigentliche Saunagang. Wichtig ist darauf zu achten, dass der Körper nicht auskühlt. Ein Bademantel oder eine Decke leisten hier gute Dienste. Nach der Ruhephase kann mit dem nächsten Saunagang begonnen werden. Allerdings sollten nicht mehr als drei Saunagänge absolviert werden, da sonst der Körper zu sehr auslaugt. Da ein Saunagang mehrere Stunden dauern kann, ist danach das Trinken unbedingt notwendig. Hier sollte man erfrischende, isotonische Getränke zu sich nehmen.

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